Nahverkehr: Berlin erhält Nachfolger für 9-Euro-Ticket

Die Berliner können bis Ende des Jahres vergünstigt den Nahverkehr nutzen. Doch die Konditionen sind deutlich schlechter als beim 9-Euro-Ticket.

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Der Berliner Nahverkehr kann bis Ende 2022 günstiger genutzt werden.
Der Berliner Nahverkehr kann bis Ende 2022 günstiger genutzt werden. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat eine befristete Nachfolgelösung für das 9-Euro-Ticket akzeptiert. Das 29-Euro-Ticket solle bis Ende 2022 für den innerstädtischen Tarifbereich AB gelten und voraussichtlich vom 1. Oktober 2022 an als Abonnement ausgegeben werden, teilte der VBB am 15. September 2022 nach einer Aufsichtsratssitzung mit. Eine Monatskarte in diesem Tarifbereich kostet normalerweise 86 Euro, im Jahresabo 63,42 Euro.

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Eine tarifliche Ausweitung, um beispielsweise den Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) oder andere Gebiete Brandenburgs einzubeziehen, sei nicht vorgesehen. Der Mitteilung zufolge wird noch daran gearbeitet, "operative Fragen des Vertriebs und der Abonnement-Verwaltung final zu klären". Das von Juni bis August dieses Jahres eingeführte 9-Euro-Ticket konnte bundesweit in fast allen Nahverkehrsverbindungen genutzt werden.

Die Berliner Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) sagte nach der Entscheidung: "Mit dem 29-Euro-Ticket geht Berlin als erstes Bundesland voran. Wir entlasten damit hunderttausende Berlinerinnen und Berliner ganz konkret." Nach Berechnungen des VBB muss Berlin das Ticket mit 105 Millionen Euro bezuschussen, was mit Mitteln aus einem Entlastungspaket ermöglicht werden soll.

Verkehrssenatorin Bettina Jarrasch (Grüne) kündigte an, nun mit dem Bund und den anderen Bundesländern über "ein dauerhaftes bezahlbares Nachfolgeticket" zu verhandeln. "Wir wollen, dass es im nächsten Jahr weitergeht", sagte Jarrasch.

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Die Koalition von SPD, Grünen und FDP im Bund hatte sich Anfang September 2022 auf einen Nachfolger für das 9-Euro-Ticket geeinigt. Geplant ist nun, über die Verkehrsministerien von Bund und Ländern "ein gemeinsames Konzept für ein bundesweit nutzbares, digital buchbares Abo-Ticket" zu erstellen. Ziel sei ein "preislich attraktives Ticket" im Rahmen von 49 bis 69 Euro. Diese Summen wurden bisher als mögliche Preisstufen von unterschiedlichen Verbänden und Parteien genannt.

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Dwalinn 20. Sep 2022 / Themenstart

Finde ich fair, ihr bekommt arbeitswilliges Personal sowieso gut ausgebildete Leute und...

Dwalinn 20. Sep 2022 / Themenstart

Einen Berliner Studi oder eher ein Studi der in Berlin studiert. Man darf ja nicht...

magheinz 19. Sep 2022 / Themenstart

Auch vorher hat der VBB Tickets verkauft die nur regionale Gültigkeit hatten. Hätte das...

Valanx 16. Sep 2022 / Themenstart

Ach das dauert nicht mehr lange dann haben auch die letzten Verkäufer, Krankenpfleger...

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