Nahtloses Design: Google X soll an Displays zum Zusammensetzen arbeiten
Nach einem Bericht(öffnet im neuen Fenster) des Wall Street Journal arbeitet das Entwicklungslabor Google X im Geheimen an riesigen modularen Displays. Geleitet wird das Projekt den Informationen nach von Mary Lou Jepsen, die schon als Mitbegründerin des Entwicklungshilfeprojektes One Laptop Per Child (OLPC) fungierte und Chefin von Pixel Qi war. Dieses Unternehmen fertigt Displays, die mit reflektiertem Umgebungslicht arbeiten sollen. Google X soll außerdem einige Ingenieure von Qualcomm und Samsung abgeworben haben. Das Team soll eher klein sein.
Die Google-Displays sollen sich aus kleineren Komponenten zusammensetzen lassen, schreibt das Wall Street Journal unter Berufung auf Insider. Wenn die Displays zusammengebaut sind, soll sich das eingespeiste Bild auf die Gesamtfläche erstrecken. Sichtbare Säume sollen dabei allerdings nicht entstehen.
Bisherige Multi-Displays haben jeweils kleine Ränder, die bei näherer Betrachtung erkennbar sind. Das gilt zum Beispiel auch für die von Ars Technica angeführten(öffnet im neuen Fenster) Christie MicroTiles(öffnet im neuen Fenster). Diese lassen sich zu Displays beliebiger Größe zusammenbauen. Die Kacheln werden dabei automatisch kalibriert, wenn sie zusammengesteckt werden. Spezialgerüste oder Racks werden zwar nicht benötigt, doch feine Säume sind dennoch zu sehen.
Was Google mit diesen Spezialdisplays bezweckt, geht aus dem Bericht des Wall Street Journal nicht hervor. Üblicherweise werden sie im Veranstaltungsbereich eingesetzt.
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