• IT-Karriere:
  • Services:

Nahbereich: Netzbetreiber wollen Vectoring II der Telekom blockieren

Mit einer Klage wollen Netzbetreiber den Vectoring-Ausbau im Nahbereich blockieren. Damit werde der Glasfaserausbau in dicht besiedelten Bereichen erschwert.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau der Telekom
Netzausbau der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Mit dem Eilverfahren wollen EWE und rund 15 weitere Unternehmen verhindern, dass die Deutsche Telekom mit dem Vectoring-Ausbau weitermacht, bevor über die eigentliche Klage entschieden wird, die EWE schon Anfang September eingereicht hat. Der Branchenverband Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation) gab die Klage am 30. September 2016 bekannt.

Stellenmarkt
  1. LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH, Rellingen
  2. TOPdesk Deutschland GmbH, Kaiserslautern

Das Versorgungsunternehmen Ewe mit Sitz in Oldenburg hat seine Telekom-Aktivitäten in der Netzbetreibertochter Ewe Tel zusammengefasst. Ewe Tel ist in Niedersachsen, Bremen, Bremerhaven, Brandenburg, Osnabrück sowie Ostwestfalen-Lippe tätig. Ein weiterer Kläger dürfte der regionale Netzbetreiber HTP sein. HTP ist ein Telekommunikationsanbieter in der Region Hannover.

Die von der Bundesnetzagentur am 1. September getroffene Vectoring-II-Entscheidung räume der Telekom nach Ansicht der Kläger ein weitreichendes Quasimonopol zum Vectoring-Ausbau aller Kabelverzweiger am Straßenrand in Nahbereichen innerhalb einer Entfernung von etwa 550 Metern um den Hauptverteiler (HVt) ein.

Die Klage hätten große, überregional operierende Netzbetreiber, City-Carrier und Stadtwerke beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht. Namen wollte Breko-Sprecher Marc Kessler Golem.de auf Anfrage jedoch nicht nennen.

Eilverfahren beantragt

Zudem werden die beteiligten Unternehmen zeitnah ein Eilverfahren beantragen, um einstweiligen Rechtsschutz zu erhalten. So kann in dringenden Fällen eine einstweilige Anordnung vor der eigentlichen Hauptverhandlung getroffen werden. Ziel ist die Aussetzung des Beschlusses der Bundesnetzagentur bis zum Urteilsspruch in der Hauptsache. Ob das passieren wird, ist jedoch nicht sicher.

Ohne die meist dichter besiedelten Nahbereiche in den Glasfaserausbau einzubeziehen, lohne sich der breite Ausbau für die Netzbetreiber nicht. Das virtuelle Vorleistungsprodukt der Telekom biete keinen direkten, physischen Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL).

HTP-Geschäftsführer Karsten Schmidt erklärte: "Nach unserer Erfahrung fordern immer mehr Privat- und Geschäftsleute Bandbreiten, die eine hochleistungsfähige Glasfaserinfrastruktur erfordern." Es könne deshalb nicht sein, dass die Bundesnetzagentur nun einen Überbau mit nicht nachhaltiger Technologie anordne und so den Glasfaserausbau massiv verzögere.

Telekom-Sprecher Andreas Middel sagte Golem.de auf Anfrage: "Wir kennen nur die Ankündigung der Wettbewerber. Wir müssen dann die Entscheidung des Gerichts abwarten, von daher lässt sich zu möglichen Konsequenzen derzeit nichts sagen."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 27,99€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand)
  2. 27,99€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand)
  3. 91,99€
  4. 39,99€ (Bestpreis!)

Ovaron 05. Okt 2016

Es liegt an den Hausbesitzern, ob sie mehrere Anbieter wollen und zulassen. Gibt ja...

Ovaron 01. Okt 2016

Vectoring bringt da etwas wo eine nennenswerte Anzahl von Grundstücken von einem Kvz...

gol 30. Sep 2016

Ich habe gelesen, dass in den Planungen eine Amortisationszeit von 18-20 Jahren...


Folgen Sie uns
       


Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test

Wir haben die neuen Airpods von Apple mit den Galaxy Buds von Samsung verglichen. Beim Klang schneiden die Airpods 2 wieder sehr gut ab. Es bleibt der Nachteil, dass Android-Nutzer die Airpods nur eingeschränkt nutzen können. Umgekehrt können iPhone-Nutzer die Galaxy Buds nur mit Beschränkungen verwenden. Die Galaxy Buds haben eine ungewöhnlich lange Akkulaufzeit.

Apples Airpods 2 und Samsungs Galaxy Buds im Test Video aufrufen
Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest: Bose zeigt Sonos, wie es geht
Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest
Bose zeigt Sonos, wie es geht

Der Portable Home Speaker ist Boses erster smarter Lautsprecher mit Akkubetrieb. Aus dem kompakten Gehäuse wird ein toller Klang und eine lange Akkulaufzeit geholt. Er kann anders als der Sonos Move sinnvoll als smarter Lautsprecher verwendet werden. Ganz ohne Schwächen ist er aber nicht.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

  1. ANC-Kopfhörer Bose macht die Noise Cancelling Headphones 700 besser
  2. Anti-Schnarch-Kopfhörer Bose stellt Sleepbuds wegen Qualitätsmängeln ein
  3. Noise Cancelling Headphones 700 im Test Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  2. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2

    •  /