Abo
  • Services:
Anzeige
Der Zugriff auf iCloud lief über Phishing, nicht über eine Sicherheitslücke.
Der Zugriff auf iCloud lief über Phishing, nicht über eine Sicherheitslücke. (Bild: Screenshot Golem.de)

Nacktfotos von Prominenten: Verdächtiger gesteht Phishing-Angriff auf iCloud

Der Zugriff auf iCloud lief über Phishing, nicht über eine Sicherheitslücke.
Der Zugriff auf iCloud lief über Phishing, nicht über eine Sicherheitslücke. (Bild: Screenshot Golem.de)

Im Verfahren um die Veröffentlichung von privaten Promifotos hat sich der Verdächtige des Phishings schuldig bekannt. Doch mit der Veröffentlichung der Bilder will der Mann nichts zu tun haben.

Der 36-jährige US-Bürger Ryan Collins hat sich schuldig bekannt, per Phishing-Angriff Zugangsdaten für iCloud- und GMail-Accounts zahlreicher Prominenter erbeutet zu haben. Insgesamt sollen mehr als 100 Personen betroffen sein. Die veröffentlichten Fotos betrafen im Jahr 2014 vor allem weibliche Hollywoodstars.

Anzeige

Mit dem Geständnis dürfte Collins die maximal mögliche Haftstrafe von fünf Jahren auf etwa 18 Monate reduzieren. Das genaue Strafmaß liegt aber auch nach dem Geständnis in den Händen des Richters.

Die Phishing-Attacken sollen zwischen November 2012 und September 2014 stattgefunden haben. Collins hat E-Mails von Apple und Google gefälscht und diese gezielt an Prominente geschickt. In diesen Mails hatte er nach Zugangsdaten gefragt - und diese offenbar auch bekommen. Collins habe damit Zugang zu 50 iCloud- und 72 Gmail-Accounts erlangt, heißt es in den Unterlagen des Gerichts.

Kein Beweis für Veröffentlichung durch Collins

Collins geriet während der Ermittlungen ins Visier der Staatsanwaltschaft. Doch dass er die Fotos selbst ins Netz gestellt hat, ist bislang nicht nachweisbar. Eine plausible Theorie, wie die Bilder ohne Beteiligung von Collins im Netz gelandet sind, gibt es aber bislang auch nicht.

Nach dem Hack im Jahr 2014 kursierten zahlreiche Theorien, wie die Angreifer an die Bilder kommen konnten. Unter anderem wurde spekuliert, dass die Täter mit dem Python-Skript iBrute die Passwörter knacken konnten. Mit dem Geständnis dürfte klar sein, dass der Hack nicht über eine Sicherheitslücke in iCloud durchgeführt wurde.

EU-Kommissar Günther Oettinger hatte nach dem Hack für Unverständnis gesorgt, weil er die Prominenten selbst für den Vorfall verantwortlich machte. Tatsächlich dürfte für viele Nutzer gar nicht klar sein, dass mit dem Smartphone erstellte Fotos zum Teil automatisch bei Cloud-Diensten gesichert werden.


eye home zur Startseite
Netspy 19. Mär 2016

So, jetzt gehst du noch mal zurück und fängst erst mal an den Artikel zu lesen. Der ganze...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Technikum GmbH, Ehningen bei Stuttgart
  2. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, München
  3. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt
  4. dSPACE GmbH, Paderborn


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 74,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Deutsche Telekom

    Weitere 39.000 Haushalte bekommen heute Vectoring

  2. Musikerkennungsdienst

    Apple erwirbt Shazam

  3. FTTH

    EWE senkt die Preise für seine Glasfaserzugänge

  4. WLAN

    Zahl der Vodafone-Hotspots steigt auf zwei Millionen

  5. Linux-Grafiktreiber

    Mesa 17.3 verbessert Vulkan- und Embedded-Treiber

  6. Gemini Lake

    Intel bringt Pentium Silver mit Gigabit-WLAN

  7. MG07ACA

    Toshiba packt neun Platter in seine erste 14-TByte-HDD

  8. Sysinternals-Werkzeug

    Microsoft stellt Procdump für Linux vor

  9. Forschungsförderung

    Medizin-Nobelpreisträger Rosbash kritisiert Trump

  10. Sicherheit

    Keylogger in HP-Notebooks gefunden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bundesregierung: Mit verdrehten Zahlen gegen die ePrivacy-Verordnung
Bundesregierung
Mit verdrehten Zahlen gegen die ePrivacy-Verordnung
  1. Steuerstreit Apple zahlt 13 Milliarden Euro an Irland
  2. Rechtsunsicherheit bei Cookies EU warnt vor Verzögerung von ePrivacy-Verordnung
  3. Datenschutz EU-Parlament stimmt ePrivacy-Verordnung zu

Dynamics 365: Microsoft verteilt privaten Schlüssel an alle Kunden
Dynamics 365
Microsoft verteilt privaten Schlüssel an alle Kunden
  1. Microsoft Kollaboratives Whiteboard als Windows-10-Preview verfügbar
  2. Microsoft-Studie Kreative Frauen interessieren sich eher für IT und Mathe
  3. Connect 2017 Microsoft setzt weiter auf Enterprise-Open-Source

Amazon Video auf Apple TV im Hands on: Genau das fehlt auf dem Fire TV
Amazon Video auf Apple TV im Hands on
Genau das fehlt auf dem Fire TV
  1. Amazon Verkaufsbann für Apple TV bleibt bestehen
  2. Smartphone-Speicherkapazität Wie groß der Speicher eines iPhones sein sollte
  3. Mate 10 Pro im Test Starkes Smartphone mit noch unauffälliger KI

  1. Wann gibt es wieder klare Preise

    robinx999 | 20:16

  2. Keiner hat den Workflow hier verstanden ...

    ManuPhennic | 20:16

  3. Habe es soeben deinstalliert

    Betatester | 20:15

  4. Re: Kommentar

    Lemo | 20:15

  5. Preis-Leistung

    Crass Spektakel | 20:15


  1. 19:10

  2. 18:55

  3. 17:21

  4. 15:57

  5. 15:20

  6. 15:00

  7. 14:46

  8. 13:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel