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Nachruf: Dif-tor heh smusma, Mr. Spock!

Leonard Nimoy, bekannt als Mr. Spock aus der ersten Star-Trek-Serie, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Bevor er ins All flog, ritt er in Western-Serien. Später führte er Regie bei zwei der Star-Trek-Filme.
/ Jörg Thoma
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Leonard Nimoy alias Mr. Spock aus Star Trek ist gestorben. (Bild: Michel Boutefeu/Getty Images)
Leonard Nimoy alias Mr. Spock aus Star Trek ist gestorben. Bild: Michel Boutefeu/Getty Images

"Dif-tor heh smusma", war der Gruß der Vulkanier, die Leonard Nimoy in der ersten Star-Trek-Serie als Mr. Spock verkörperte – lebe lang und in Frieden. Jetzt ist Nimoy mit 83 Jahren gestorben. Seine Rolle als Vulkanier wurde er kaum mehr los, obwohl er bereits ein be- und anerkannter Schauspieler war, bevor er 1966 erstmals in Star Trek auftrat.

Star Trek 3 Auf der Suche nach Mr Spock – Kinotrailer
Star Trek 3 Auf der Suche nach Mr Spock – Kinotrailer (01:04)

Geboren wurde Nimoy am 26. März 1931 in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts. Seine Eltern waren jüdische Immigranten aus der Ukraine. In einer seiner ersten kleinen Rollen spielte er einen Außerirdischen in dem Kultfilm Zombies of the Stratosphere(öffnet im neuen Fenster) aus dem Jahr 1952. Später wurde er bekannt durch die Western-Serien Wagon Train(öffnet im neuen Fenster) und an der Seite von Clint Eastwood The Virginian(öffnet im neuen Fenster) und übernahm eine Rolle in der Anwalts-und Krimiserie Perry Mason(öffnet im neuen Fenster).

Star Trek 4 Zurück in die Gegenwart – Kinotrailer
Star Trek 4 Zurück in die Gegenwart – Kinotrailer (02:02)

Der logisch denkende Mr. Spock

1966 wurde er zusammen mit William Shatner, George Takei, Walter Koenig, Nichelle Nichols und den bereits verstorbenen James Doohan und DeForest Kelley zur Führungsmannschaft des Raumschiffs Enterprise rekrutiert(öffnet im neuen Fenster). Dort verkörperte er den halb vulkanischen, halb menschlichen und fast immer logisch denkenden Wissenschaftsoffizier Mr. Spock, der menschliche Emotionen stets still mit einer erhobenen Augenbraue quittierte.

Nach drei Staffeln wurde die Serie abgesetzt, und Nimoy wechselte in die Serie Mission Impossible(öffnet im neuen Fenster). 1982 erhielt er eine Emmy-Nominierung für seine Darstellung als Golda Meirs Mann in dem Film A Woman Called Golda(öffnet im neuen Fenster). Meir wurde von Ingrid Bergmann verkörpert. Drei weitere Nominierungen erhielt er für seine Arbeiten an den Star-Trek-Filmen. Er führte Regie in den beiden Filmen Star Trek III: The Search for Spock(öffnet im neuen Fenster) von 1984 und Star Trek IV: The Voyage Home(öffnet im neuen Fenster) von 1986. In der erfolgreichen Komödie Drei Männer und noch ein Baby(öffnet im neuen Fenster) war er ebenfalls Regisseur.

Ich bin nicht Spock, ich bin Spock

Dennoch ließ ihn die Rolle des Mr. Spock zeitlebens nicht mehr los. 1977 veröffentlichte er die Autobiografie I Am Not Spock. Eine weitere Autobiografie erschien 1995 unter dem Titel I Am Spock.

In den folgenden Star-Trek-Serien trat er ebenfalls sporadisch wieder auf, etwa in zwei Episoden von Star Trek: The Next Generation(öffnet im neuen Fenster). In der von J. J. Abrams 2009 wieder aufgenommenen Filmreihe(öffnet im neuen Fenster) trat er nochmals als Mr. Spock auf, gemeinsam mit dessen jüngeren Ich, gespielt von Zachery Quinto. Auch im 2013 gedrehten zweiten Teil Star Trek: Into Darkness(öffnet im neuen Fenster) übernahm er wieder die Rolle des älteren Spock.

Nimoy hinterlässt eine Frau und zwei Kinder aus erster Ehe.


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