Abo
  • Services:

Nachlasskontakt: Facebook lässt im Todesfall Freunde weiterposten

Wenn ein Facebook-Nutzer gestorben ist, kann sich künftig ein Freund oder Angehöriger um den Account des Verstorbenen kümmern. Bisher konnte das Profil nur in einen Gedenkzustand versetzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Will Profile auch nach dem Tod seiner Nutzer weiterführen lassen: Facebook.
Will Profile auch nach dem Tod seiner Nutzer weiterführen lassen: Facebook. (Bild: Jonathan Nackstrand/AFP/Getty Images)

Facebook will seine Mitglieder künftig entscheiden lassen, was nach ihrem Tod mit dem eigenen Facebook-Account geschieht. Dazu führt es eine Funktion ein, mit der ein Freund oder Angehöriger bestimmt werden kann, der das Konto weiterführen soll. Alternativ darf der Freund den Account auch löschen.

Stellenmarkt
  1. GNS Gesellschaft für numerische Simulation mbH, Braunschweig
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Mitglieder des Netzwerks können den sogenannten Nachlasskontakt in den Sicherheitseinstellungen des Netzwerks eintragen. Nach dem Tod darf der befreundete Nutzer Beiträge auf der Timeline des Verstorbenen hinterlassen, Freundschaftsanfragen beantworten und Bilder austauschen. Der Nachlasskontakt darf ein Backup der Fotos und Beiträge des Verstorbenen erstellen. Im Namen des Toten posten oder Nachrichten verschicken, darf er nicht.

Den Gedenkzustand gibt es weiter

Bisher können Angehörige das Profil eines Verstorbenen in einen Gedenkzustand versetzen oder entfernen lassen. Solche Profile werden anderen Mitgliedern nicht mehr als Werbeanzeigen, Geburtstagserinnerungen oder als "Person, die du vielleicht kennst" angezeigt.

Um sich abzusichern, will Facebook Nachweise für den Tod des Nutzers wie Links zu Todesanzeigen oder eine Kopie der Sterbeurkunde haben. Das soll auch weiterhin so bleiben. Erst nach dem Nachweis bekommt der Nachlasskontakt Zugriff auf den Account des Verstorbenen. Im Profil des Nutzers wird neben dem Namen der Person "In Erinnerung an" angezeigt.

Das Angeben eines Nachlasskontaktes ist momentan nur in den USA möglich. Die Funktion wird vermutlich demnächst auch in anderen Ländern verfügbar sein. Im deutschen Hilfebereich zum Versetzen eines Accounts in den Gedenkzustand wird die Möglichkeit, einen Nachlasskontakt anzugeben, bereits erwähnt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. (u. a. Game Night 5,98€, Maze Runner 6,98€, Coco 5,98€)

freddypad 13. Feb 2015

Sachlich gesehen vollkommen richtig, dass der Tod nunmal dazugehört und wir alle...

__destruct() 13. Feb 2015

Ah, ok. Ich habe sogar einen Facebook-Account und das jetzt ausprobiert. Wenn ich das...

__destruct() 13. Feb 2015

Ist das überhaupt mit den Restriktionen möglich?


Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2)

In Teil 2 unseres Livestreams wächst nicht nur unsere Party, sondern es gibt auch beim Endkampf jede Menge Drama, Wut und Liebe im Chat.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 2) Video aufrufen
Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
  3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

Pixel 3 und Pixel 3 XL im Hands on: Googles Smartphones mit verbesserten Kamerafunktionen
Pixel 3 und Pixel 3 XL im Hands on
Googles Smartphones mit verbesserten Kamerafunktionen

Google hat das Pixel 3 und das Pixel 3 XL vorgestellt. Bei beiden neuen Smartphones legt das Unternehmen besonders hohen Wert auf die Kamerafunktionen. Mit viel Software-Raffinessen sollen gute Bilder auch unter widrigen Umständen entstehen. Die ersten Eindrücke sind vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. BQ Aquaris X2 Pro im Hands on Ein gelungenes Gesamtpaket mit Highend-Funktionen

    •  /