Nachhaltigkeit: Wasserstoff-Doppeldeckerbus im Einsatz

Die Stadt Aberdeen testet den ersten wasserstoffbetriebenen Doppeldeckerbus im Linieneinsatz.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Wasserstoffbus in den Farben der Verkehrsbetriebe in Birmingham.
Der Wasserstoffbus in den Farben der Verkehrsbetriebe in Birmingham. (Bild: City of Birmingham)

Im schottischen Aberdeen ist ein Bus mit Brennstoffzellenantrieb vorgestellt worden, der erstmals in Doppeldecker-Ausführung fahren soll. Die Stadt will damit der Luftverschmutzung entgegenwirken. Zuvor muss eine mehrwöchige Testphase zusammen mit einer Fahrerschulung durchgeführt werden, wie die Website TheEngineer berichtet.

Stellenmarkt
  1. Digital Transformation Manager (m/w/d) mit Schwerpunkt EDI
    Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co. KGaA, München
  2. Ausbilder*in für Fachinformatiker*innen (m/w/div)
    Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
Detailsuche

Aberdeen hatte schon 2015 eine Wasserstoffproduktions- und Bustankstelle eröffnet und will nun mit dem Doppeldecker-Bus zeigen, dass mit diesem Antrieb auch größere Passagierzahlen befördert werden können. Der reguläre Betrieb soll im November 2020 aufgenommen werden. Die Betankung soll nicht mehr als zehn Minuten in Anspruch nehmen - kein Vergleich mit Elektrobussen mit Akkus, die mehrere Stunden beladen werden müssen. Die Reichweite liegt nach Herstellerangaben bei 480 Kilometern.

Das Fahrzeug stammt von der Firma Wrightbus in Nordirland. Künftig sollen 15 Stück davon auf den Straßen der schottischen Stadt fahren. Gefördert wird das Vorhaben teilweise durch das JIVE-Projekt (Joint Initiative for hydrogen Vehicles across Europe) der Europäischen Union.

Auch in Birmingham sollen ab dem kommenden Jahr 20 Wasserstoff-Busse unterwegs sein. Nach einem Bericht der Irish Times sollen weitere 20 Doppeldecker-Wasserstoffbusse für den Einsatz in London gefertigt werden. Ab wann diese fahren sollen, ist nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Activision Blizzard
Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
Eine Analyse von Peter Steinlechner

Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
Artikel
  1. Ransomware: IT-Schäden in Schwerin sollen bis April behoben sein
    Ransomware
    IT-Schäden in Schwerin sollen bis April behoben sein

    Ein Großteil der IT-Infrastruktur in Schwerin ist nach dem Ransomware-Angriff offenbar bereits wiederhergestellt.

  2. Energiespeicher: Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an
    Energiespeicher
    Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an

    Hydrostor bietet eine langlebige Alternative zu Netzspeichern aus Akkus, die zumindest in den 2020er Jahren wirtschaftlich ist.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  3. Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
    Corona-Warn-App
    Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

    Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Samsung 16GB DDR5-4800 199€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /