Nachhaltigkeit: Toyota und Eodev entwickeln Brennstoffzellengenerator

GEH2 soll auf Veranstaltungen an abgelegenen Orten sauberen Strom liefern.

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Brennstoffzellengenerator GEH2: Erkenntnisse aus dem Schiff Energy Observer
Brennstoffzellengenerator GEH2: Erkenntnisse aus dem Schiff Energy Observer (Bild: Eodev)

Der Generator wird dieselfrei: Das französische Forschungsunternehmen Energy Observer Developments (Eodev) hat zusammen mit dem japanischen Automobilkonzern Toyota einen Generator mit einer Brennstoffzelle entwickelt. Der könnte bei Veranstaltungen eingesetzt werden.

Kernstück des Generators mit der Bezeichnung GEH2 ist eine Toyota-Brennstoffzelle, wie sie auch im Pkw Mirai verbaut ist. Betrieben wird das rund 290 Kilogramm schwere System mit Wasserstoff. Der etwa mannshohe Generator liefert eine Netto-Nennleistung von 60 Kilowatt bei einer Spitzenleistung von 92 Kilowatt.

GEH2 ist leise und sauber

Vorteil des GEH2 ist laut Toyota, dass er geräuscharm und emissionsfrei arbeitet. Eingesetzt werden könnte das System an entlegenen Orten, wo keine Stromversorgung zur Verfügung steht. Speziell denkt Toyota dabei an Veranstaltungen oder an Katastropheneinsätze.

Beide Unternehmen arbeiten schon seit längerem zusammen: Von Toyota stammen auch die Brennstoffzellen für den experimentellen Katamaran Energy Observer. Der Hersteller war zudem an deren Integration beteiligt.

Anschließend wollten sie die Erkenntnisse, die bei dem Projekt Energy Observer gewonnen wurden, auch in anderen Bereichen nutzbar machen. So entstand die Idee für den Brennstoffzellengenerator. Zudem geht es auch darum, die Vielseitigkeit von Wasserstoff als Energieträger zu präsentieren.

"Diese neue Wasserstoff-Anwendung zeigt, dass wir schon heute Produkte entwickeln können, die die Dekarbonisierung der Energieproduktion beschleunigen", sagte Thiebault Paquet, Chef der Abteilung Brennstoffzellen bei Toyota in Europa. "Durch Partnerschaften wie diese können wir zum Aufbau einer Wasserstoff-Gesellschaft beitragen."

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