Abo
  • IT-Karriere:

Nachhaltigkeit: Fairphone will Smartphones verstärkt über Provider anbieten

Die fairer produzierten Smartphones von Fairphone sollen künftig verstärkt auch über Mobilfunk-Provider angeboten werden. Ein neues Fairphone 3 wird es in diesem Jahr wohl nicht mehr geben, deutet der Hersteller an.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Das Fairphone 2
Das Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das niederländische Startup Fairphone will in Zukunft seine Smartphones verstärkt über Mobilfunk-Provider vermarkten. Das kündigte der Mitbegründer des Unternehmens, Miquel Ballester, am Montag am Rande der Elektronikmesse Ifa an. "Wir wollen für unser faires Smartphone eine größere Sichtbarkeit, die über den Direktvertrieb über die eigene Website hinausgeht", sagte Ballester der Deutschen Presse-Agentur.

Stellenmarkt
  1. ifp l Personalberatung Managementdiagnostik, Raum Norddeutschland
  2. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim

Das Unternehmen, das aus einer Initiative für umweltverträgliche Elektronikgeräte hervorging, bietet Smartphones an, die sozial gerecht und möglichst umweltfreundlich produziert werden sollen. Außerdem verspricht die Firma, dass das aktuelle Modell Fairphone 2 ohne unnötige Hindernisse leicht repariert werden kann. Zuletzt hatte Fairphone eine Lieferkette für fair gehandeltes Gold und Wolfram aus konfliktfreien Gebieten in Ruanda aufgebaut.

  • Das Fairphone 2 mit zwei Wechselcovern (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hülle des Fairphone 2 schützt das Smartphone vor Stürzen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Einige der Hüllen sind halbtransparent, wodurch die Einzelteile im Inneren gut erkennbar sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Akku des Fairphone 2 ist leicht wechselbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display kann nach dem Lösen der beiden blauen Clips abgenommen werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptplatine des Fairphone 2 beinhaltet drei ausbaubare Module. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die drei Module enthalten die wichtigsten Verschleißteile, die im Falle eines Defektes ausgetauscht werden können. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Hauptrahmen des Fairphone 2 ohne alle Module (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Frontkameramodul des Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Frontkameramodul enthält zusätzlich die Kopfhörerbuchse und den Telefonlautsprecher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mikrofonmodul des Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mikrofonmodul enthält noch den USB-Anschluss und die Vibrationseinheit. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Hauptkameramodul des Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Hauptkameramodul von der Rückseite (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Privacy-Impact-Meldung der auf dem Fairphone 2 installierten Android-Version. In diesem Fall greift die App nicht auf Persönlichkeitsrechte zurück. (Screenshot: Golem.de)
  • Nutzer können sich die Privacy-Impact-Informationen im Detail anschauen. (Screenshot: Golem.de)
  • Facebook etwa erreicht nur eine mittlere Einstufung beim Privacy Impact. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch hier lassen sich Details betrachten. (Screenshot: Golem.de)
  • Die einzelnen Detailpunkte können nochmals für nähere Information geöffnet werden. (Screenshot: Golem.de)
Das Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Fairphone 3 kommt wohl noch nicht

Das Fairphone 2 war vor einem Jahr zur Ifa vorgestellt worden. "Manche fragen uns jetzt, wo das Fairphone 3 bleibt. Aber wir werden nicht jedes Jahr ein neues Modell auf den Markt bringen", sagte Ballester. Von dem Modell seien bislang rund 50.000 Geräte verkauft worden. "Mit den großen Zahlen von Apple oder Samsung können wir nicht mithalten. Wir haben aber in der Diskussion um Nachhaltigkeit in der Mobilfunkbranche viel bewegt."

Als erster Mobilfunkprovider vertreibt seit Anfang August der deutsche Anbieter 1&1 das Fairphone 2. Je nach Tarifstufe kostet es bis zu 349 Euro. Wer es ohne Zuzahlung zu seinem Vertrag bekommen möchte, muss die sogenannte Allnet-Flat mit fünf Gigabyte Datenvolumen buchen, die knapp 50 Euro im Monat kostet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 50,99€
  2. 48,49€
  3. 1,12€
  4. (-77%) 11,50€

jak 06. Sep 2016

Naja, wird wohl nicht mehr viel kommen - Qualcomm hat den Support für den verwendeten...

Geigenzaehler 06. Sep 2016

Hmm, ich denke, Jolla koennte da doch wohl Hand bieten. Zudem passiert grad bei...

TrollNo1 06. Sep 2016

Kannst ja deine privaten Minen zur Verfügung stellen.


Folgen Sie uns
       


Maxus EV80 probegefahren

Golem.de hat mit dem Maxus EV80 einen chinesischen Transporter mit europäischer DNA getestet.

Maxus EV80 probegefahren Video aufrufen
Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

In eigener Sache: Golem.de bietet Seminar zu TLS an
In eigener Sache
Golem.de bietet Seminar zu TLS an

Der Verschlüsselungsexperte und Golem.de-Redakteur Hanno Böck gibt einen Workshop zum wichtigsten Verschlüsselungsprotokoll im Netz. Am 24. und 25. September klärt er Admins, Pentester und IT-Sicherheitsexperten in Berlin über Funktionsweisen und Gefahren von TLS auf.

  1. In eigener Sache Zweiter Termin für Kubernetes-Seminar
  2. Leserumfrage Wie können wir dich unterstützen?
  3. In eigener Sache Was du schon immer über Kubernetes wissen wolltest

    •  /