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Zurück zum Holzhaus

Seit Jahrtausenden erprobt, drängt sich Holz auf. Ein Kubikmeter Fichtenholz bindet etwa eine Tonne CO2. "Ein idealer Baustoff: leicht, tragfähig, und dank effizienter Sortierverfahren berechenbar", zählt Klaus Richter, Professor für Holzwissenschaft an der Technischen Universität München, die Vorteile auf. "Und im Vergleich zu Beton lässt sich mit Holz geschätzt die Hälfte an CO2-Emissionen über den gesamten Bauprozess einsparen." Dabei dämmt das Material gut gegen Hitze und Kälte, lässt sich schneller verarbeiten als Beton und bietet zudem ein angenehmes Wohnklima.

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Holz eignet sich nicht nur für Einfamilienhäuser mit ein bis zwei Geschossen, die häufig auch als Fertighaus angeboten werden. Dank der hohen Stabilität von Holz streben Architekten immer häufiger in die Höhe. "22 bis 24 Stockwerke mit einer Höhe von etwa achtzig Metern sind mit Fichtenholzelementen realisierbar", sagt Richter. Der Beweis dafür wird mit dem Hoho gerade in Wien erbracht. Mit 84 Metern und 24 Geschossen ist das Hoho Wien nach dem Mjøstårnet im norwegischen Brumunddal das zweithöchste Holzhochhaus der Welt. Nach 18 Monaten Bauzeit bezogen im Februar 2019 die ersten Mieter ihre Büros. Gäste des integrierten Hotels und eines Fitnessstudios werden im Laufe des Jahres folgen.

Den deutschen Höhenrekord mit etwa dreißig Metern über zehn Geschosse wird ebenfalls dieses Jahr das Skaio-Holzhochhaus in Heilbronn aufstellen. Tragende Konstruktionsteile des Gebäudes bestehen aus Massivholz und nur die brandtechnisch sensiblen Bereiche wie Treppenhaus und Aufzugsschacht aus Stahlbeton. Sechzig Mietwohnungen mit ein bis zwei Zimmern können dieses Jahr unter der gemeinschaftlich genutzten Dachterrasse bezogen werden. Mangelnden Brandschutz müssen die Bewohner nicht fürchten. "Natürlich brennt Holz. Aber mit Verkapselungen und feuerfesten Beschichtungen gibt es kein größeres Sicherheitsproblem als bei anderen Baustoffen", sagt Richter.

Rund um den Globus schießen immer mehr Holzhochhäuser in die Höhe. Viele davon entstehen in Modulbauweise, bei der vorgefertigte Holzmodule an eine Tragkonstruktion aus Stahlbeton montiert werden. Ein Beispiel dafür steht im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Seit drei Jahren bietet das Woodie aus containergroßen Holzmodulen ein neues Heim für 371 Studenten auf sechs Etagen.

Aber noch sind Modulbauten Pilotprojekte mit Investitionen in gleicher Größenordnung wie bei konventionellen Bauten. Doch könnte eine Massenfertigung der Wohnmodule zu sinkenden Baukosten führen.

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berritorre 12. Aug 2019

Ich glaube, gerade Deutschland hätte es sehr gut getan, wenn zu einer bestimmten Zeit die...

rcp48 09. Aug 2019

:-) Schick mir mal deiene Email dann schick ich dir ein paar photos. da gibt es was ganz...

WaffelFry 09. Aug 2019

Immer schön für jedes Problem irgendwelche Wischi-Waschi-Lösungen überlegen... ... 7,7...

JackIsBack 07. Aug 2019

+ 1000000 Du sprichst mir aus der Seele.

rcp48 07. Aug 2019

Da kann ich nur Zustimmen. Hab zwei bald 3 Anlagen am Laufen. Anlage 1 10 jahre alt...


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