Nachhaltigkeit: Amazon will Retouren-Weiterverkauf ermöglichen
Amazon ergreift Maßnahmen, um die enormen Mengen an unverkaufter Ware zu reduzieren, die bisher jedes Jahr im Abfall landen, wie Metro.uk(öffnet im neuen Fenster) berichtet.
Das Vorgehen hatte vor einigen Wochen Proteststürme hervorgerufen, in Deutschland wurde sogar ein Gesetz gegen Retourenvernichtung auf den Weg gebracht. Laut Gesetz sollen Entsorgungsunternehmen nur noch kaputte Ware abholen dürfen. Nach einem Bericht von Greenpeace aus dem Mai 2021 wird auch in Deutschland weiter regelmäßig neuwertige Ware vernichtet, darunter Kleidung, Spielzeug, T-Shirts, Bücher und Elektroartikel.
Nun lenkt Amazon ein und will damit verhindern, dass weiterhin Millionen von unverkauften Artikeln vernichtet werden.
In Großbritannien soll das neue Fulfilment-by-Amazon-Programm (FBA) mit der Bezeichnung Grade and Resell(öffnet im neuen Fenster) sofort starten, in den USA bis Ende 2021. Erst 2022 wird das Programm auch in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien eingeführt.
Dadurch soll verhindert werden, dass Artikel, die über Drittanbieter verkauft werden, automatisch entsorgt werden müssen . Wenn ein Artikel zurückgegeben wird, können Verkäufer ihn automatisch an Amazons Weiterverwendungsprogramm umleiten. Amazon bewertet die Qualität auf einer vierstufigen Skala. Der Verkäufer kann auf dieser Bewertungsbasis einen Verkaufspreis festlegen. Der Artikel wird daraufhin erneut bei Amazon inklusive Zustandsbewertung eingestellt. Amazon Warehouse verwendet das gleiche Verfahren, um Kundenrücksendungen zu bewerten.
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