Nachfrage: Samsung erhöht Speicherchip-Preise um bis zu 60 Prozent
Samsung Electronics hat die Preise für bestimmte Speicherchips in diesem Monat im Vergleich zum September um bis zu 60 Prozent angehoben, wie zwei mit den Preisänderungen vertraute Quellen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster) berichten. Die Erhöhungen erfolgen vor dem Hintergrund einer weltweiten Verknappung des Angebots aufgrund der Nachfrage für KI-Anwendungen.
Die Preise für 32-GByte-DDR5-Speicherchip-Module erreichten 239 US-Dollar. Das sei eine Preissteigerung von 149 Dollar gegenüber den Preisen von vor zwei Monaten, so Tobey Gonnerman, Präsident des Halbleiter-Distributors Fusion Worldwide, gegenüber Reuters.
Die Preisanpassungen betreffen mehrere Produktlinien. Samsung erhöhte die Preise für 16-GByte-DDR5-Module um rund 50 Prozent, während 128-GByte-DDR5-Chips einen ähnlichen Anstieg verzeichneten. Die 64-GByte- und 96-GByte-DDR5-Varianten seien im Preis um mehr als 30 Prozent gestiegen, berichtete Gonnerman.
Auswirkungen auf die Branche
Die steigenden Kosten könnten viele Kunden, die ihre Infrastruktur ausbauen oder erneuern, vor Herausforderungen stellen. Die Preise für Smartphones und Computer könnten dadurch beeinflusst werden, sofern sich solche Erhöhungen im Markt durchsetzen lassen.
Serverhersteller und Rechenzentrumsbetreiber passen sich bereits an. "Viele akzeptieren inzwischen, dass sie bei Weitem nicht genug Material bekommen werden. Die gezahlten Preisaufschläge sind extrem" , sagte Gonnerman.
Nach Informationen von Reuters hat die Knappheit ein ungewöhnliches Kaufverhalten ausgelöst. Einige Kunden hätten Panikkäufe getätigt, andere ihre Investitionen verschoben, hieß es.
- Anzeige Hier geht es zum Samsung Galaxy S25 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



