• IT-Karriere:
  • Services:

Nachfolger von Brendan Eich: Mozilla ernennt Chris Beard zum vorläufigen Chef

Mozilla hat mit dem Kanadier Chris Beard einen vorläufigen Chef benannt, nachdem sich der vorherige CEO Brendan Eich nur zehn Tage lang auf dem Posten halten konnte. Eich geriet wegen seiner Einstellung zur Gleichberechtigung homosexueller Paare ins Kreuzfeuer der Kritik.

Artikel veröffentlicht am ,
Chris Beard ist neuer Interims-Chef von Mozilla.
Chris Beard ist neuer Interims-Chef von Mozilla. (Bild: Twitter)

Mozilla hat am Montag mit Chris Beard einen neuen Übergangschef benannt. Das Unternehmen will damit die Kontroverse um den vorherigen Chef Brendan Eich beenden, den seine Haltung gegen die Gleichberechtigung homosexueller Paare sein Amt kostete.

Stellenmarkt
  1. STRABAG Innovation & Digitalisation, Wien (Österreich)
  2. Oerlikon Balzers Coating Germany GmbH, Bergisch Gladbach

Beard wird das Unternehmen leiten, bis ein neuer CEO gefunden wurde, teilte Mitchell Baker in einem Blogposting mit. Baker ist Vorsitzende der Mozilla Foundation und deren Tochtergesellschaft Mozilla Corporation. Beards Vorgänger Brendan Eich war nur 10 Tage im Job.

"Chris hat eine der klarsten Vorstellungen der Mozilla-Mission und wie diese in Aktivitäten und Produktideen umgewandelt werden können, die ich je gesehen habe. In den frühen Jahren war er bei Mozilla für die Leitung der Produkt-, Marketing- und Innovationsteams verantwortlich", schreibt Baker. "Mozilla befindet sich mitten in einem unerwarteten Leitungswechsel", sagte Baker. "Wir beabsichtigen, die jüngsten Ereignisse als Katalysator zu verwenden, um Mozillas Führung auszubauen".

Brendan Eich war aufgrund seiner finanziellen Unterstützung für die Gesetzesinitiative Proposition 8 gegen gleichgeschlechtliche Ehen in Kalifornien heftig kritisiert worden. Als das bekanntwurde, unterschrieben 72.000 Unterstützer eine Petition, die Eichs Rücktritt forderte oder von ihm verlangte, seine Position gegen homosexuelle Eheschließung öffentlich zurückzunehmen. Und auch mehrere Mozilla-Mitarbeiter riefen Eich zum Rücktritt auf. Es gab sogar Boykottforderungen vom Chef des App-Entwicklers Rarebit Hampton Catlin und seinem Ehemann, bei der Website OKCupid wurden Firefox-User dazu aufgefordert, den Browser aufgrund der Einstellung von Eich gegen die Gleichberechtigung für homosexuelle Paare nicht mehr zu nutzen.

Wirtschaftswissenschaftler Beard arbeitete bislang vornehmlich im Marketing von Unternehmen wie HP und Sun Microsystems. Er war seit 2004 Marketingchef bei Mozilla und begleitete in dieser Tätigkeit den Launch des Browsers Firefox.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Heavy Rain für 8,99€, Beyond: Two Souls für 8,99€, Detroit: Become Human für 24...
  2. 50,99€
  3. (u. a. Struggling für 8,99€, Jurassic World Evolution für 11,25€, Jurassic World Evolution...
  4. (u. a. Green Hell für 6,99€, Dead by Daylight für 5,49€, Dying Light - The Following Enhanced...

gadthrawn 16. Apr 2014

Teilweise schon, aber ich verrate dir was. In bisherigen Lehrplänen für BaWü waren auch...

RipClaw 15. Apr 2014

Ich finde die immer grauenhaft. Lieber ein Foto von einer Messe oder so verwenden. Da...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Note 20 (Ultra) - Hands On

Die neuen Galaxy Note 20 und Galaxy Note 20 Ultra von Samsung kommen wieder mit dem S Pen.

Samsung Galaxy Note 20 (Ultra) - Hands On Video aufrufen
Logistik: Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte
Logistik
Hamburg bekommt eine Röhre für autonome Warentransporte

Ein Kölner Unternehmen will eine neue Elbunterquerung bauen, die nur für autonom fahrende Transporter gedacht ist.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Intelligente Verkehrssysteme Wenn Autos an leeren Kreuzungen warten müssen
  2. Verkehr Akkuzüge sind günstiger als Brennstoffzellenzüge
  3. Hochgeschwindigkeitszug JR Central stellt neuen Shinkansen in Dienst

5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
Energiewende
Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist

    •  /