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Nachfolger von Brendan Eich: Chris Beard ist neuer Mozilla-Chef

Mozilla hat Chris Beard nach einer Orientierungsphase zum neuen Chef ernannt. Zuvor war er schon Übergangschef und löste den vorherigen Chef Brendan Eich ab, den seine Haltung gegen die Gleichberechtigung homosexueller Paare sein Amt kostete.
/ Michael Linden
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Chris Beard ist neuer Chef von Mozilla. (Bild: Twitter)
Chris Beard ist neuer Chef von Mozilla. Bild: Twitter

Mitchell Baker teilte in einem Blogposting(öffnet im neuen Fenster) mit, dass Chris Beard nun der neue Chef von Mozilla ist. Man habe keinen Besseren gefunden, heißt es seitens der Vorsitzenden der Mozilla Foundation und deren Tochtergesellschaft Mozilla Corporation. Das ist durchaus als Kompliment zu verstehen.

Für den Chefposten wurden viele interne und externe Kandidaten interviewt, stellte Baker klar. Man habe sich jedoch schließlich entschlossen, auf Beard zu setzen, weil er der beste Kandidat war.

Beard ist seit April 2014 Übergangschef von Mozilla. Beards Vorgänger Brendan Eich hielt sich hingegen nur 10 Tage im Job.

Brendan Eich war aufgrund seiner finanziellen Unterstützung für die Gesetzesinitiative Proposition 8 gegen gleichgeschlechtliche Ehen in Kalifornien heftig kritisiert worden. Als das bekanntwurde, unterschrieben 72.000 Unterstützer eine Petition, die Eichs Rücktritt forderte oder von ihm verlangte, seine Position gegen homosexuelle Eheschließung öffentlich zurückzunehmen. Und auch mehrere Mozilla-Mitarbeiter riefen Eich zum Rücktritt auf.

Wirtschaftswissenschaftler Beard arbeitete bislang vornehmlich im Marketing von Unternehmen wie HP und Sun Microsystems. Er war seit 2004 Marketingchef bei Mozilla und begleitete in dieser Tätigkeit den Launch des Browsers Firefox.

Die Verbreitung von Mozillas Lösungen auf mobilen Endgeräten und Desktops sowie Smartphones und Tablets ist nun Beards wichtigste Aufgabe.


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