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Nachfolger des M1 Ultra: Apple steckt den M2 Ultra in den neuen Mac Studio

Der Apple M2 Ultra besteht wieder aus zwei M2 Max und kann mit 192 GByte Arbeitsspeicher auch enorm viel Grafikspeicher liefern.
/ Oliver Nickel
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Apple bringt den neuen M2 Ultra für den Mac Studio und den Mac Pro. (Bild: Apple/Sceenshot: Golem.de)
Apple bringt den neuen M2 Ultra für den Mac Studio und den Mac Pro. Bild: Apple/Sceenshot: Golem.de

Apple stellt auf der Entwicklerkonferenz WWDC die vorerst finale Version des M2-Chips vor. Der M2 Ultra ist wie der Vorgänger eine Kombination aus zwei M2-Max-Chips, die über eine proprietäre Schnittstelle miteinander verbunden sind. Das System hat insgesamt 24 Kerne und kann eine GPU mit maximal 76 Cores einsetzen.

Vergangene Tests des M1 Ultra bestätigen, dass der Chip nahezu linear skaliert. Das soll auch beim M2 Ultra der Fall sein. Apple gibt an, dass er 20 Prozent schneller ist als der M1 Ultra. Das würde sich ungefähr mit den Benchmarks decken, welche die M1 Pro und Max mit den M2 Pro und Max vergleichen.

Der M2 Ultra basiert auf insgesamt 134 Milliarden Transistoren und soll maximal sechs Bildschirme wie das Pro Display XDR unterstützen. Außerdem greift das System auf insgesamt 192 GByte RAM zu. Das Interessante daran: Auch die GPU kann auf den Shared-Memory zugreifen. Geräte mit M2 Ultra haben hier also einen merklichen Vorteil, wenn es um speicherintensive Anwendungen geht - beispielsweise Machine Learning oder Bildgeneratoren.

Neuer Mac Studio und Mac Pro

Erste Geräte mit dem M2 Ultra wird es auch geben. Apple hat etwa den neuen Mac Studio(öffnet im neuen Fenster) mit dem Chip vorgestellt. Das System bleibt ansonsten identisch zum Vorgänger. Außerdem gibt es eine neue Version des Mac Pro. Der Desktoprechner wird mit PCIe-Slots ausgestattet, kann also neben der integrierten GPU auch dedizierte Grafikkarten verwenden, wenn es notwendig ist.

Der Mac Studio wird ab 2.000 US-Dollar verkauft. In Deutschland werden dafür 2.400 Euro verlangt. Dabei wird handelt es sich aber nicht um die Ultra-Variante. Die kostet mindestens 4.800 Euro. Der Mac Pro liegt bei 8.300 Euro.

Apple zeigt Macbooks, Mac Studio und Mac Pro mit M2 und M2 Ultra
Apple zeigt Macbooks, Mac Studio und Mac Pro mit M2 und M2 Ultra (13:31)

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