Nachfolger der T100: Fujifilm X-T200 als leichte und schnelle Systemkamera
Die von Fujifilm angekündigte neue Systemkamera X-T200 weist gegenüber dem Vorgängermodell X-T100 eine Reihe von Verbesserungen auf. In der X-T200 kommt ein Sensor mit 24 Megapixeln zum Einsatz, der statt einer Aluminiumverdrahtung eine aus Kupfer besitzt. Das soll das Auslesen der Bildinformationen erheblich beschleunigen, so dass 4K-Filmaufnahmen mit 30 Bildern pro Sekunde oder 24p möglich sind. Im Fotomodus sind nun 8 Bilder pro Sekunde möglich, bei der X-T100 sind es nur 6 Bilder pro Sekunde. Außerdem erlaubt die Konstruktion des Sensors, die Lichtempfindlichkeit auf ISO 25.600 zu erhöhen.
Der japanische Hersteller hat zudem die Zahl der Autofokuspunkte von 91 auf 425 erhöht und diese über den Sensor verteilt. Im Vorgängermodell waren sie im mittleren Bereich untergebracht. Mit dem überarbeiteten Gesichts-/Augenerkennungs-AF sollen Porträts und Gruppenaufnahmen automatisch scharfgestellt werden. Dank der integrierten Motiverkennung sollen wichtige Objekte automatisch erfasst und innerhalb des Bildausschnitts verfolgt werden. Die Kamera verfügt über eine elektronische Bildstabilisierung, die unerwünschte Kamerabewegungen registriert und ausgleicht.
Die X-T200 wiegt 370 Gramm. Mit einem neuen Griff ausgestattet soll sie auch besser in der Hand zu halten sein als das Vorgängermodell. Fujifilm hat den Touchscreen von 3 auf 3,5 Zoll Bildschirmdiagonale vergrößert.
Die Fujifilm X-T200(öffnet im neuen Fenster) soll Ende Februar 2020 zum Preis von 850 Euro auf den Markt kommen.

Fujifilm stellte außerdem eine neue Festbrennweite vor. Das Fujinon XC35mmF2 wiegt bei einer Baulänge von 46,5 Millimetern 130 Gramm. Der optische Aufbau besteht aus neun Elementen in sechs Gruppen, darunter zwei asphärische Linsen. Der Autofokus basiert auf einer Innenfokussierung mit Schrittmotor, der nahezu lautlos auf das Motiv scharfstellen soll. Das Objektiv kostet rund 200 Euro und soll ab Ende Februar 2020 erhältlich sein.