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Nach Wurstfirmeninsolvenz: Redtube-Abmahn-Anwalt verliert Zulassung

Der Regensburger Anwalt Thomas Urmann, bekannt durch Massenabmahnungen an Redtube -Nutzer, ist seine Zulassung los – wegen der Insolvenz einer Wurstfirma.
/ Peter Steinlechner
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Bild: Redtube

Der Anwalt Thomas Urmann hat laut einem Bericht der Mittelbayerischen Zeitung(öffnet im neuen Fenster) seine Zulassung verloren. Mit seiner Regensburger Kanzlei Urmann + Collegen (U+C) stand er im Mittelpunkt einer Abmahnwelle gegen Nutzer der Pornoseite Redtube. Seine Zulassung soll ihm jedoch nicht im Zusammenhang mit Redtube, sondern wegen Betrugs und Insolvenzverschleppung bei einer Wurstfabrik entzogen worden sein, deren Geschäftsführer er vor einigen Jahren war.

Dem Zeitungsbericht zufolge konnte Urmann sich nur durch einen Deal vor einer Gefängnisstrafe retten. Er legte ein Geständnis ab und wurde zu zwei Jahren Bewährung, 80.000 Euro Geldauflage und 80 Sozialstunden verurteilt.

Die Kanzlei Urmann + Collegen (U+C) hatte Anfang Dezember 2013 Tausende Nutzer wegen angeblich illegaler Nutzung der Porno-Streaming-Plattform Redtube abgemahnt. Der Fall erregte Aufsehen, weil die Anwälte das Landgericht Köln dazu bewogen hatten, die IP-Adressen von Redtube-Nutzern ermitteln zu können. Das Landgericht hat seine Ansicht zur Herausgabe der Nutzerdaten inzwischen revidiert.


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