Technische Fortführung von Io.js

Die größte Änderung am Code der nun erschienenen Version 4.0 ist wohl die Integration der V8-Engine in Version 4.5. Diese wird zurzeit auch im Chrome-Browser eingesetzt. Damit haben Node.js-Nutzer die Möglichkeit, moderne Javascript-Eigenschaften zu nutzen - wie Klassen, typisierte Arrays, oder auch Generatoren. Die vormals eher schleppende Aktualisierung von V8 in Node.js war einer Gründe, die zu dem Fork Io.js geführt hatten.

Mit der nun verfügbaren Version 4.0 hat die Node.js-Community sowohl die Nummerierung als auch die tatsächliche Entwicklung von Io.js weitergeführt. Das heißt, vor allem gegenüber der zuletzt veröffentlichten Verion 0.12.7 von Node.js, fallen die Änderungen sehr deutlich aus.

Betroffen davon sind nicht allein Änderungen an der Javascript-Engine V8. So hat das Team auch die Unterstützung für SSL2 und SSL3 sowie für die Verschlüsselung RC4 entfernt. Ebenso sind einige Funktionen entfernt worden und bei anderen ändert sich das Verhalten. Der veraltete Zweig 0.12 wird wohl aber noch knapp eineinhalb Jahre gepflegt, sodass ausreichend Zeit für einen Wechsel bleibt.

Community übernimmt Entwicklung

Das Projekt wird von nun an von einer unabhängigen Gemeinschaft getragen, der ein technisches Leitungsgremium mit 15 Mitgliedern vorsteht. Zudem gebe es 44 aktive Mitglieder, und das Projekt habe über 100 Personen seit der letzten Veröffentlichung von Node.js für einzelne Beiträge gewinnen können.

Noch vor einem Jahr dominierte der damalige Hauptsponsor Joyent das Projekt, was zu Unstimmigkeiten innerhalb der Community und schließlich zu dem Fork Io.js geführt hatte. Die darauffolgenden Diskussionen haben zu einer Öffnung des Entwicklungsmodells von Node.js geführt, indem das Konzept von Io.js übernommen worden ist.

Ebenso gibt es nun eine Stiftung mit gleichberechtigten Sponsoren, welche ähnlich der Linux Foundation vor allem die finanziellen Interessen der Entwicklergemeinschaft betreut und organisatorische Aufgaben übernimmt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Nach Wiedervereinigung: Version 4.0 markiert Neustart für Node.js
  1.  
  2. 1
  3. 2


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /