Nach Update: Windows 11 24H2 nervt mit unnötigen Fehlermeldungen

Bei einigen Anwendern erscheinen offenbar nach dem Einspielen der jüngsten Updates für Windows 11 24H2 reihenweise Fehlermeldungen im Ereignisprotokoll, die auf ein Problem mit einer Komponente namens "CertificateServicesClient-CertEnroll" hinweisen. Wie Microsoft in seiner Liste bekannter Windows-Fehler(öffnet im neuen Fenster) erläutert, ist der Fehler aber unkritisch und kann einfach ignoriert werden.
Er trägt den Angaben zufolge die Event-ID 57, wird bei jedem Neustart des Betriebssystems protokolliert und erscheint in der Ereignisanzeige von Windows 11. In der Fehlermeldung heißt es, der Anbieter "Microsoft Pluton Cryptographic Provider" sei nicht geladen worden, da die Initialisierung fehlgeschlagen sei.
Betroffen sind Systeme mit Windows 11 24H2, auf denen das Preview-Update von Juli ( KB5062660(öffnet im neuen Fenster) ) oder die neuesten Sicherheitsupdates von August installiert wurden.
Fehler kann ignoriert werden
Microsoft betont, dass das Problem mit keiner aktiven Windows-Komponente zusammenhänge. Stattdessen beziehe sich die Fehlermeldung auf ein Feature, das sich derzeit noch in der Entwicklung befinde. "Dieses Ereignis hat keine Auswirkungen auf Windows-Prozesse und es sind keine Maßnahmen erforderlich, um diesen Fehler zu verhindern oder zu beheben" , schreibt der Konzern und bittet Anwender, die protokollierten Meldungen zu ignorieren.
Wann es einen Fix gegen den Fehler geben wird, ist noch unklar. Microsoft versichert aber, an einer Lösung zu arbeiten und diese mit einem zukünftigen Update bereitzustellen.
Ein vergleichbares Problem gab es schon einen Monat zuvor . Damals trat nach Installation des Windows-11-Vorschau-Updates von Juni ( KB5060829(öffnet im neuen Fenster) ) plötzlich nach jedem Neustart ein Fehler in der Ereignisanzeige auf, der auf Probleme mit der Windows-Firewall hindeutete. Auch in diesem Fall bat Microsoft, den Fehler zu ignorieren. Die betroffene Funktion befinde sich noch in der Entwicklung und die Windows-Firewall werde durch den Fehler nicht beeinträchtigt, versicherte der Konzern.