Nach Unfall mit Polizeiauto: US-Verkehrsbehörde untersucht Teslas Autopilot

Nach zwei Unfällen mit Elektroautos von Tesla ermittelt die für Verkehrssicherheit zuständige US-Behörde. Reguliert die neue US-Regierung autonomes Fahren stärker?

Artikel veröffentlicht am ,
Beschädigter Streifenwagen nach dem Unfall mit dem Tesla
Beschädigter Streifenwagen nach dem Unfall mit dem Tesla (Bild: Michigan State Police/Twitter)

Da hat es den Falschen getroffen: Im US-Bundesstaat Michigan hat ein Tesla, der im automatisierten Modus unterwegs war, einen Streifenwagen der Polizei gerammt. Es war der zweite Unfall mit einem Tesla innerhalb von einer Woche. Beide Vorfälle werden von der US-Verkehrssicherheitsbehörde untersucht.

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Das Model 3 wurde nach Angaben des Fahrers vom Assistenzsystem Autopilot gesteuert, als es nachts mit dem Streifwagen kollidierte, der am Straßenrand geparkt war. Die Polizisten hätten gerade einen Unfall eines Autos mit einem Wild aufgenommen und seien unverletzt geblieben, teilte die Michigan State Police mit. Auch dem Fahrer des Tesla passierte nichts.

Tesla schob sich unter einen Anhänger

In der Vorwoche, am 11. März, war in Detroit, ebenfalls im Bundesstaat Michigan, ein Model Y mit einem Sattelzug zusammengestoßen und dabei unter den Auflieger geraten. Die beiden Insassen wurden dabei verletzt.

Zu ähnlichen Unfällen ist es bereits früher gekommen: 2016 geriet ein Model S unter einen Sattelzug, 2019 war es ein Model 3.

War der Autopilot in Detroit aktiv?

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Bei diesen beiden Unfällen war jeweils der Autopilot aktiv. Es gebe aber keinen Hinweis, dass das System bei dem Unfall in Detroit aktiv gewesen sei, teilte die örtliche Polizei nach ersten Ermittlungen mit.

Die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) wird dennoch beide Unfälle untersuchen. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde habe zwei Ermittlerteams nach Michigan entsandt, die die Umstände und die Fahrzeuge unter die Lupe nehmen sollen, berichtet der US-Fernsehsender ABC News.

Autonomes Fahren und die Zukunft der Mobilität

Ist die NHTSA zu lasch?

Die NHTSA hat bereits mehr als ein Dutzend Tesla-Unfälle untersucht, aber danach nie Maßnahmen ergriffen. Die US-Behörde für Transportsicherheit, das National Transportation Safety Board (NTSB), hat die NHTSA kürzlich in einem Schreiben kritisiert und gefordert, endlich Richtlinien, Anforderungen und Standards für automatisiertes Fahren zu definieren und einzuführen. In dem Schreiben wurde auch Tesla genannt.

Die NTSB untersucht Unfälle und kann lediglich Empfehlungen abgeben. Regularien und Sicherheitsstandards zu setzen, ist die Aufgabe der NHTSA. Experten vermuten, dass der Einsatz der NHTSA auch mit einer neuen politischen Linie zum automatisierten Fahren nach dem Machtwechsel im Weißen Haus zusammenhängen.

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SirAstral 19. Mär 2021

Aha... das ist neu... Beleg? Soweit ich mich erinnern kann, konnte man den Autopiloten...

SirAstral 19. Mär 2021

Stimmt: https://www.motor-talk.de/news/analog-hack-laesst-s-klasse-autonom-fahren...

SirAstral 19. Mär 2021

Software für den Strassenverkehr "richtig testen" im Labor? YMMD.

Jossele 19. Mär 2021

Naja... blinzeln nicht aber einen Pfurzdedektor hat es schon eingebaut damit man die...



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