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Nach Twitter-Übernahme: Elon Musk verkauft erneut Millionen Tesla-Aktien

Seine Anteile sind beim aktuellen Börsenkurs 3,6 Milliarden US-Dollar wert gewesen. Musk stieß in diesem Jahr schon mehrfach Tesla-Aktien ab.
/ Daniel Ziegener
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Musk macht erneut Tesla-Aktien zu Geld. (Bild: Reuters/Aly Song)
Musk macht erneut Tesla-Aktien zu Geld. Bild: Reuters/Aly Song

Tesla-CEO Elon Musk hat erneut Anteile am Unternehmen verkauft. Das geht aus Meldungen(öffnet im neuen Fenster) der US-Finanzaufsichtsbehörde SEC hervor. Insgesamt veräußerte er rund 22 Millionen Anteile(öffnet im neuen Fenster), die beim aktuellen Börsenkurs des Elektroautomobilherstellers 3,6 Milliarden US-Dollar wert waren. Der Kurs sank zuletzt auf ein Zwei-Jahres-Tief und liegt momentan unter dem Wert von 160 US-Dollar.

Musk verkaufte im Jahr 2022 bereits mehrfach Anteile von Tesla. Zuletzt stieß er Anfang November Anteile im Wert von 4 Milliarden US-Dollar ab. Davor verkaufte er im April Anteile im Wert von 8,5 Milliarden US-Dollar, im August folgte ein weiterer Verkauf.

Anfang November hatte Musk seine Follower auf Twitter gefragt, ob er zehn Prozent seiner Tesla-Anteile verkaufen sollte. Eine Mehrheit stimmte mit Ja.

Finanzierung der Twitter-Übernahme

Die wiederholten Verkäufe von Tesla-Aktien stehen im Zusammenhang mit der Übernahme von Twitter. Musk hatte den Dienst am 28. Oktober 2022 für einen Kaufpreis von 44 Milliarden US-Dollar gekauft und selbst die Rolle als CEO übernommen. Die Kaufsumme wurde in weiten Teilen über Schulden finanziert(öffnet im neuen Fenster).

Elon Musk führte als erste Sparmaßnahme Massenentlassungen durch. Twitter macht täglich 3 Millionen US-Dollar Verlust. Letzten Berichten zufolge(öffnet im neuen Fenster) hat Twitter Mietrückstände für seine Büros in San Francisco. Musk selbst hat eine Insolvenz nicht ausgeschlossen.

Musk ist daher weiter auf der Suche nach einer neuen Einnahmequelle für das Social-Media-Unternehmen, nachdem zahlreiche Werbekunden den neuen CEO mit einem Rückzug von der Plattform begrüßten. Musk plant unter anderem ein bezahltes Abo-Modell. Twitter kündigte zudem gestern an, den Newsletter-Dienst Revue einzustellen(öffnet im neuen Fenster). Revue wurde von der vorherigen Geschäftsführung erst Anfang 2021 übernommen.


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