Nach Telekom: Autobahn GmbH und Vodafone kooperieren bei 5G-Ausbau

Vodafone verspricht, die Versorgung auf den Autobahnen zu verbessern. Antennenstandorte sollen leichter verfügbar werden.

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Vodafone-Mast an der Autobahn
Vodafone-Mast an der Autobahn (Bild: Vodafone Deutschland)

Um die Mobilfunkversorgung an den Autobahnen zu verbessern, haben die Autobahn GmbH und Vodafone im Bundesverkehrsministerium eine vorläufige Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das gab Vodafone am 17. Januar 2024 bekannt. Vodafone plant bis Ende 2026 rund 150 zusätzliche 5G-Mobilfunk-Standorte entlang des 13.200-Kilometer-Autobahnnetzes und 1.000 weitere Baumaßnahmen an bestehenden Mobilfunkanlagen.

Die Autobahn GmbH stellt Vodafone zukünftig bundeseigene Flächen für neue Maststandorte wie an Rastanlagen oder im Bereich von Autobahnmeistereien zur Verfügung.

Autobahn: Vodafone folgt knapp ein Jahr später auf Telekom

"Nachdem im Mai letztes Jahr bereits die Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Telekom unterzeichnet wurde, sorgen wir heute dafür, dass auch der zweite große Netzbetreiber in Deutschland sein Mobilfunknetz schneller ausbauen kann", sagte Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Autobahn GmbH.

"Bis Ende 2027 soll im Telekom-Netz dann auf allen Autobahnen in Deutschland durchgehend 5G und LTE mit mindestens 200 MBit/s zur Verfügung stehen. Heute sind es 100 MBit/s", erklärte die Telekom im Mai 2023. Eine Datenrate von 100 MBit/s entsprach den seit Jahresbeginn gültigen Auflagen der Bundesnetzagentur.

Im September 2020 erklärte die Telekom, Versorgungslücken an Autobahnen und Schienenstrecken würden oft nur wenige Hundert Meter betragen. Hier liege die Schwierigkeit: Netzbetreiber müssten genau dorthin einen Standort bauen. Der Telekom fehlten zu der Zeit rund 300 Standorte an Bundesautobahnen und rund 150 Standorte an ICE-Strecken.

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