Nach Super-Vectoring: Breiter Glasfaserausbau der Telekom nicht erst ab 2021

Der von der Deutschen Telekom versprochene breite Ausbau von FTTH (Fiber To The Home) beginnt nicht erst im Jahr 2021. Das sagte(öffnet im neuen Fenster) der scheidende Finanzvorstand der Deutschen Telekom, Thomas Dannenfeldt, am 9. August 2018 in der Telefonkonferenz nach Bekanntgabe der Quartalszahlen auf eine Frage vom Handelsblatt. "Ich glaube, es gibt insgesamt ein Missverständnis mit der Schlagzahl '2021 - 2 Millionen'. Es ist nicht so, dass wir bis 2021 warten und erst dann anfangen."
Konzernchef Timotheus Höttges hatte auf der Hauptversammlung der Telekom im Mai erstmals konkrete Zusagen zu Fiber To The Home (FTTH) gemacht. Er sagte: "Ab 2021 wird die Telekom jedes Jahr rund zwei Millionen Haushalte direkt mit Glasfaser anschließen. Wenn die Politik den richtigen Rahmen setzt."
Telekom: Über die Dialektik des Netzausbaus
Die verschiedenen Ausbauformen griffen vielmehr ineinander, erklärte Dannenfeldt: "Wir sind heute noch unter Volldampf, um den Vectoring-Rollout abzuschließen und Super-Vectoring zu finalisieren. Das wird im Laufe des Jahres 2019 geschehen. Parallel fahren wir bereits im Jahr 2019 den FTTH/B - je nach Kundenwunsch - und die Glasfaseranschlüsse an die Unternehmen hoch. Nur die Schlagzahl, die wir genannt haben, werden wir in 2019 noch nicht sehen."
Man müsse sich das so vorstellen: In Jahr 2019 gingen - über das Jahr - die Vectoring-Kapazitäten herunter, FFTH/B und Glasfaser bei den Unternehmen würden hochgefahren. "Das geht im Jahr 2020 weiter, bis die vollständige Schlagzahl in 2021 erreicht wird. Also ja, natürlich warten wir nicht bis zum Jahr 2021, sondern es geht bereits jetzt los" , sagte Dannenfeldt.
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