Nach Super-Vectoring: Breiter Glasfaserausbau der Telekom nicht erst ab 2021

Der Finanzchef der Telekom hat erklärt, dass FTTH/B nicht erst in drei Jahren beginne. Der Netzbetreiber warte nicht drei Jahre und lege dann erst los.

Artikel veröffentlicht am ,
Einblasen der Telekom-Glasfaser in Hildburghausen
Einblasen der Telekom-Glasfaser in Hildburghausen (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Der von der Deutschen Telekom versprochene breite Ausbau von FTTH (Fiber To The Home) beginnt nicht erst im Jahr 2021. Das sagte der scheidende Finanzvorstand der Deutschen Telekom, Thomas Dannenfeldt, am 9. August 2018 in der Telefonkonferenz nach Bekanntgabe der Quartalszahlen auf eine Frage vom Handelsblatt. "Ich glaube, es gibt insgesamt ein Missverständnis mit der Schlagzahl '2021 - 2 Millionen'. Es ist nicht so, dass wir bis 2021 warten und erst dann anfangen."

Stellenmarkt
  1. Solution Architect Shopfloor Management (m/w/d)
    DRÄXLMAIER Group, München
  2. Prozessmanager Vertriebsprozesse / Projektmanager (m/w/d)
    Getriebebau NORD GmbH & Co. KG, Bargteheide bei Hamburg
Detailsuche

Konzernchef Timotheus Höttges hatte auf der Hauptversammlung der Telekom im Mai erstmals konkrete Zusagen zu Fiber To The Home (FTTH) gemacht. Er sagte: "Ab 2021 wird die Telekom jedes Jahr rund zwei Millionen Haushalte direkt mit Glasfaser anschließen. Wenn die Politik den richtigen Rahmen setzt."

Telekom: Über die Dialektik des Netzausbaus

Die verschiedenen Ausbauformen griffen vielmehr ineinander, erklärte Dannenfeldt: "Wir sind heute noch unter Volldampf, um den Vectoring-Rollout abzuschließen und Super-Vectoring zu finalisieren. Das wird im Laufe des Jahres 2019 geschehen. Parallel fahren wir bereits im Jahr 2019 den FTTH/B - je nach Kundenwunsch - und die Glasfaseranschlüsse an die Unternehmen hoch. Nur die Schlagzahl, die wir genannt haben, werden wir in 2019 noch nicht sehen."

Man müsse sich das so vorstellen: In Jahr 2019 gingen - über das Jahr - die Vectoring-Kapazitäten herunter, FFTH/B und Glasfaser bei den Unternehmen würden hochgefahren. "Das geht im Jahr 2020 weiter, bis die vollständige Schlagzahl in 2021 erreicht wird. Also ja, natürlich warten wir nicht bis zum Jahr 2021, sondern es geht bereits jetzt los", sagte Dannenfeldt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Framework Laptop im Hardware-Test
Schrauber aller Länder, vereinigt euch!

Der modulare Framework Laptop ist ein wahrgewordener Basteltraum. Und unsere Begeisterung für das, was damit alles möglich ist, lässt sich nur schwer bändigen.
Ein Test von Oliver Nickel und Sebastian Grüner

Framework Laptop im Hardware-Test: Schrauber aller Länder, vereinigt euch!
Artikel
  1. FTTH: Liberty Network startet noch mal in Deutschland
    FTTH
    Liberty Network startet noch mal in Deutschland

    Das erste FTTH-Projekt ist gescheitert. Jetzt wandert Liberty von Brandenburg nach Bayern an den Starnberger See.

  2. Lieferando-Beschäftigte: Aus Zeitnot rote Ampeln überfahren
    Lieferando-Beschäftigte
    Aus Zeitnot rote Ampeln überfahren

    Bei Protesten vor der Konzernzentrale von Lieferando forderten die Rider 15 Euro pro Stunde und weniger Arbeitshetze.

  3. Raumfahrt: China schleppt defekten Satelliten ab
    Raumfahrt
    China schleppt defekten Satelliten ab

    Ein nicht funktionsfähiger Satellit wurde mit Hilfe eines weiteren Satelliten dorthin verbracht, wo er keine Gefahr darstellt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 12GB 1.499€ • iPhone 13 Pro 512GB 1.349€ • DXRacer Gaming-Stuhl 159€ • LG OLED 55 Zoll 1.149€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen • One Plus Nord 2 335€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Sennheiser Gaming-Headset 169,90€ [Werbung]
    •  /