Nach Stromausfällen: Iranische Regierung verbietet Kryptomining

Kryptomining ist attraktiv im Iran. Doch die vielen Farmen benötigen viel Strom und tragen zu Stromausfällen bei.

Artikel veröffentlicht am ,
Kryptomining (Symbolbild): Der Iran umgeht das Handelsembargo mit Kyryptowährungen.
Kryptomining (Symbolbild): Der Iran umgeht das Handelsembargo mit Kyryptowährungen. (Bild: Dado Ruvic/Reuters/Illustration/File Photo)

Die iranische Regierung stoppt das Erzeugen von Kryptowährungen für mehrere Monate. Sie macht die Kryptomining-Farmen mit für Stromausfälle in der letzten Zeit verantwortlich.

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Ursachen für die Ausfälle sieht der staatliche Energieversorger Tavanir im frühen und heißen Sommeranfang sowie in den geringen Niederschlägen, die die Stromerzeugung durch Wasserkraft einschränkten. Daneben sei aber auch der Stromverbrauch gestiegen, unter anderem durch das Kryptomining.

Bis zum 22. September müssen die Kryptomining-Farmen ihre Tätigkeit einstellen. Das habe Staatspräsident Hassan Rohani bekanntgegeben, berichtet die britische Nachrichtenagentur Reuters.

Tavanir dreht Behörden den Strom ab

Stromausfälle bei trockenem Sommerwetter kommen im Iran vor. Allerdings klagten Bewohner, dass es derzeit deutlich schlimmer sei als üblich, berichtet die französische Nachrichtenagentur Agence France Presse (AFP). Um die Situation zu verbessern, hatte Tavanir am vergangenen Wochenende vier Behörden, die zu viel Strom brauchten, denselben vorübergehend abgedreht. Mehrere legale Kryptomining-Farmen stellten ihre Arbeit ein.

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Rund 85 Prozent des Kryptominings geschehe ohne Genehmigung, sagte Rohani. Die Behörden gehen gegen illegal operierende Kryptominer vor: Das Ministerium für Nachrichtenwesen fahnde landesweit nach illegalen Farmen, berichtet die US-Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg. Tavanir-Chef Mohammadhassan Motevallizadeh sagte der halboffizellen Nachrichtenagentur Khabar Online, dass auf Tavanir-Mitarbeiter geschossen worden sei, als sie versucht hätten, Kryptomining-Farmen zu betreten.

Bitcoin-Mining ist im Iran attraktiv

Schon Anfang des Jahres hatte es Berichte gegeben, dass das Kryptomining mit für Ausfälle im maroden iranischen Stromnetz verantwortlich sein könnte. Derzeit werden knapp 5 Prozent der Bitcoin im Iran geschürft. Wegen des Öls, das im Iran gefördert wird, ist der Strompreis niedrig, was das Erzeugen der digitalen Währungen attraktiv macht. So sind Unternehmen aus China in den Iran gekommen.

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Für den Iran hat die Kryptowährung auch Vorteile, wie das Blockchain-Forensik-Unternehmen Elliptic herausgefunden hat: Demnach nutzt das Land, gegen das die USA ein weitreichendes Handelsembargo verhängt haben, die Einkünfte aus dem Bitcoin-Mining zum Einkauf und Import von Waren.

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gaga2 30. Mai 2021

Eindämmung der Geldwäsche ist mir auch sehr wichtig. Deswegen sollte Fiat abgeschafft...

sigii 26. Mai 2021

Tja der Gedanke dass das dazu beiträgt dass Nachhaltigkeit gefördert wird will ich tmehr...



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