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Nach Rücktritt von Tim Cook: Die Herausforderungen des John Apple

Der neue Apple-CEO John Ternus kennt sich zwar mit Hardware aus, aber Software, KI und Personal könnten ihn vor große Aufgaben stellen.
/ Mike Faust
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John Ternus wird sich bei Apple unter anderem mit dem Generationswechsel der Führungsetage beschäftigen müssen. (Bild: Apple)
John Ternus wird sich bei Apple unter anderem mit dem Generationswechsel der Führungsetage beschäftigen müssen. Bild: Apple
Inhalt
  1. Nach Rücktritt von Tim Cook: Die Herausforderungen des John Apple
  2. Generationswechsel bei Führungskräften steht bevor

Der Hardware-Chef von Apple, John Ternus, übernimmt im September 2026 die Nachfolge als CEO des Konzerns von Tim Cook. Bis dahin stehen noch einige Hardware-Veröffentlichungen an, die neben neuen iMacs, Macbooks und iPhones auch neue Studio-Displays umfassen. Viel wichtiger wird aber die Frage, ob Ternus, mit seinem Hintergrund als Hardware-Ingenieur, auch das Softwareökosystem von Apple in der gewohnten Qualität weiterführen wird.

Insbesondere beim Thema KI wird sich zeigen müssen, wie stark Apple hier mit anderen Anbietern mithalten kann. Bei der Einführung von Apple Intelligence als KI-Integration in die Systeme von iPhones und Macs war für Anwender zunächst kaum etwas davon zu spüren.

Mittlerweile sind aber immer mehr KI-Funktionen aufgetaucht, die neben Transkriptionen von Sprachaufnahmen und dem Zusammenfassen von Texten auch KI-gestützte Schreibtools in Apples Texteditor Pages umfassen. Live-Übersetzungen sowie einfache Bild- und Fotobearbeitungstools sind ebenfalls auf Apple-Geräten angekommen, bleiben in ihrem Umfang und Fähigkeiten aber noch weit hinter den Produkten der Konkurrenz zurück.

Führungskräfte und Talente zufriedenstellen

Spätestens Mitte 2026 wird sich zur hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC zudem zeigen, ob Siri die versprochenen Verbesserungen erhalten hat und mit den KI-Assistenten von Google, OpenAI und Anthropic mithalten kann.

Ein Problem könnte für Ternus dabei werden, dass auch Apple nicht vor dem Verlust von Talenten geschützt ist. So gab der Leiter von Apples-Chipentwicklung, Johny Srouji, im Jahr 2025 gegenüber Cook bekannt, dass er sich durch den Druck, jedes Jahr neue Entwicklungen vorstellen zu müssen, ausgebrannt fühle.

Um Srouji nicht zu verlieren, bot Cook ihm ein großzügiges Vergütungspaket und eine erweiterte Position als Chief Hardware Officer an. Mit Ternus' Übernahme der CEO-Position ist der Weg für Srouji nun frei, an dessen Stelle nachzurücken.

Ternus' langjährige Stellvertreterin in der Hardwareentwicklung, Kate Bergeron, bleibt indes auf ihrem Posten. Ziel ist hier wohl eine gewisse Stabilität in den höheren Positionen – möglicherweise auf Kosten der Mitarbeiterzufriedenheit. Das betrifft auch andere Positionen.


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