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Nach Red-Hat-Übernahme: Fedora wird Upstream-Community für CoreOS

Nach der Übernahme von Core OS durch Red Hat und der Integration von dessen Technik in das eigene Portfolio ist nun auch klar, was mit den Upstream-Arbeiten zu der Linux-Technik geschieht: Sie werden in die Fedora-Community übertragen.

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Aus dem Container Linux und Atomic Host wird Fedora CoreOS.
Aus dem Container Linux und Atomic Host wird Fedora CoreOS. (Bild: Matthew Miller, Fedora Magazine/CC-BY-SA 4.0)

Anfang dieses Jahres hat der Linux-Distributor Red Hat die Container-Spezialisten Core OS für 250 Millionen US-Dollar übernommen. Im Mai stellte Red Hat auf seiner Hausmesse die Pläne dafür vor, wie die übernommene Technik in das eigene Angebot integriert werden kann. Der Fedora-Projektleiter Matthew Miller schreibt nun, dass das auf den Container-Host-Einsatz fokussierte Linux-System, das früher schlicht CoreOS hieß, künftig in der Fedora-Community als Upstream-Projekt für das kommerzielle Angebot Red Hat CoreOS dienen soll.

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Das Container-Linux-System von Core OS ist für einen ähnlichen Einsatz gedacht, wie die von Fedora und Red Hat bisher genutzten Atomic Hosts. Im Laufe der Zeit soll ein neuen System aus diesen beiden entstehen, das dann Red Hats bisheriges Container-Host-System Atomic Host wohl vollständig ablösen soll.

Eben diese Arbeiten zur Vereinigung sollen künftig in der Fedory-Community unter dem Namen CoreOS durchgeführt werden. Noch sind die technischen Details eher spärlich. Klar ist aber, dass die bisherigen Lösungen, also das Container Linux von Core OS und Fedora Atomic Hosts in ihrer derzeitigen Form, noch mindestens bis Ende 2019 unterstützt werden sollen. Ebenso sollen die Community-Nachbauten durch CentOS von Red Hats Atmoic Host so lange verfügbar bleiben, wie Red Hat sein Angebot kommerziell unterstützt.

Ob und welche Auswirkungen diese Zusammenführung auf die bisherige Community des Container-Linux-Systems haben wird, ist zurzeit nicht abzusehen. Allerdings haben die Linux- und Container-Spezialisten von Kinvolk bereits mehr oder weniger unabhängig von den Vorgängen bei Red Hat mit Flatcar Linux einen eigenen Fork des Projekts gestartet, der ebenfalls kommerzielle Unterstützung erhalten soll. Details dazu liefert das Magazin The New Stack.



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