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Nach Online-Angriff: Uni Gießen kommt langsam wieder online

Am 8. Dezember hatte die Uni Gießen ihre Server nach einem Online-Angriff heruntergefahren. Nun geht die Hochschule nach und nach wieder online. Um die Dienste wieder nutzen zu können, müssen Studenten und Mitarbeiter jedoch erst physisch neue Passwörter abholen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Uni Gießen legt den On-/Off-Schalter um.
Uni Gießen legt den On-/Off-Schalter um. (Bild: Gerd Altmann/Pixabay)

Nach einem Online-Angriff im Dezember geht die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) am heutigen 6. Januar 2020 langsam wieder online. Die Lehrplattform Stud.IP kann nach Angaben der Hochschule wieder in Betrieb genommen werden. Damit werde es für Lehrende und Studierende wieder Zugriff auf digitale Lehr- und Lernmaterialien geben. Auch die vollständige Webseite der Universität solle im Laufe des 6. Januar wieder abrufbar sein.

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Studenten und Uni-Mitarbeiter, die sich vor der Weihnachtspause persönlich ihr neues Passwort abgeholt haben, könnten sich ab 6. Januar wieder in Stud.IP einloggen. Lediglich die Veranstaltungsaufzeichnungen würden erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stehen, hieß es. Auch die JLUBox, die Cloud-Plattform der Universität, werde wieder online gehen. Auf die E-Mails kann bereits seit dem 20. Dezember 2019 wieder zugegriffen werden.

38.000 Passwörter zurückgesetzt

"Unsere Universität ist vor einem Monat Opfer einer niederträchtigen kriminellen Attacke geworden", erklärte JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee. In dessen Folge mussten die Passwörter von 38.000 E-Mail-Konten von Studenten und Mitarbeitern zurückgesetzt werden. Vor Weihnachten konnte die Universitätsverwaltung den Angaben zufolge bereits rund 60 Prozent der neuen Passwörter ausgeben. Eine weitere Ausgaberunde sei vom 13. Januar 2020 an vorgesehen, hieß es. Details zu dem Angriff nannte ein Sprecher der Universität auf Anfrage von Golem.de nicht und verwies auf die laufenden Ermittlungen.

Durch das schnelle Herunterfahren der Server am 8. Dezember 2019 konnten laut dem Krisenstab der Universität Gießen alle wissenschaftlichen Daten und die Datenbestände der Verwaltung geschützt werden. Bis Mitarbeiter und Studenten wieder auf alle Daten der internen Windows-Laufwerke zugreifen können, werde es voraussichtlich noch bis Februar 2020 dauern, "da noch erhebliche strukturelle Schäden in einer Reihe von IT-Komponenten zu beheben sind", heißt es auf der Webseite der Universität.

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LinuxMcBook 06. Jan 2020

Emotet befällt normalen Client an dem Benutzer mit lokalen Adminrechten arbeitet...

LinuxMcBook 06. Jan 2020

Jein. Emotet wird wohl recht zielgerichtet an seine Opfer verschickt. Allerdings ist für...


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