Nach Nutzerbeschwerden: Flickr verlängert Löschfrist bis März 2019

Der Bilderdienst Flickr verlängert die Frist, nach der überzählige Bilder kostenloser Accounts gelöscht werden, bis 12. März 2019. Nutzer hatten sich beschwert, das Herunterladen von der Plattform gehe zu langsam.

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Flickr hat sein kostenloses Angebot eingeschränkt.
Flickr hat sein kostenloses Angebot eingeschränkt. (Bild: mockuuups.studio)

Nach Protesten von Nutzern gibt der Fotoservice Flickr den Anwendern bis zum 12. März 2019 Zeit, ihre Bilder zu sichern. Ursprünglich mussten überzählige Fotos von Nutzern des kostenlosen Angebots des Dienstes, die nur noch 1.000 Bilder auf der Plattform speichern können, bis 5. Februar 2019 exportiert werden.

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Nutzer beschwerten sich jedoch, dass die Datensicherung zu langsam funktioniere, berichtete USA Today. Pro Export können nur 500 Fotos gespeichert werden, was bei großen Bildersammlungen zeitlich aufwendig ist. Durch den großen Ansturm waren zudem die Antwortzeiten des Servers unbefriedigend hoch.

Nun lenkte Flickrs neuer Besitzer Smugmug mit der Fristverlängerung ein. Im vergangenen Jahr hatte Flickr ein neues Preismodell angekündigt: Nutzer müssen rund 50 US-Dollar für eine Pro-Mitgliedschaft zahlen oder ihr Angebot auf 1.000 Bilder begrenzen. Zuvor bot der Dienst bis zu 1 TByte kostenlosen Speicherplatz an.

Fotos, die unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht wurden, sollen nicht gelöscht werden. Auch Nutzer einer Galerie mit weniger als 1.000 Fotos verlieren keine Bilder. Wer sich entschieden hat, nicht zu zahlen und das Limit überschreitet, muss hingegen damit rechnen, dass teilweise Bilder gelöscht werden.

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2018 erwarb die Website Smugmug Flickr von Yahoo. Im November wurde das neue Preismodell vorgestellt.

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