Abo
  • Services:

Nach MongoDB: Erpresser räumen auch Elasticsearch-Installationen leer

Nach MongoDB trifft es Elasticsearch. Erpresser nutzen Schwachstellen in zahlreichen Installationen aus. Sicherheitsforscher warnen: In drei Wochen seien alle Datenbanken zerstört.

Artikel veröffentlicht am ,
Auch Elasticsearch-Nutzer werden erpresst.
Auch Elasticsearch-Nutzer werden erpresst. (Bild: Elastic)

Erpresser räumen offenbar nicht mehr nur ungeschützte MongoDB-Datenbanken leer, sondern auch ungeschützte Elasticsearch-Installationen. Das schreiben die Sicherheitsforscher Matt Bromiley, Victor Gevers und Niall Merrigan in einem Dokument [Google Docs]. Nach Angaben von The Register sind bislang etwa 360 Instanzen betroffen, die Sicherheitsforscher sprachen zwischenzeitlich von mehr als 700 betroffenen Installationen, mittlerweile sollen es 3.831 sein.

Stellenmarkt
  1. über Baumann Unternehmensberatung AG, Region Mittelhessen
  2. Hays AG, Hamburg

Die Erpresser fordern Lösegelder zwischen 0,1 und 0,2 Bitcoin, also etwa 80 bis 160 Euro. Amazon schickt AWS-Kunden Berichten zufolge bereits Warn-E-Mails, um Elasticsearch richtig abzusichern. Auch das BSI-Cert weist auf die Probleme hin. Einige der Opfer haben bereits bezahlt.

In drei Wochen sollen alle Datenbanken kaputt sein

Die Täter arbeiten offenbar mit hoher Geschwindigkeit. Bromiley, Gevers und Merrigan schreiben: "Der erste Angreifer hat seine Reichweite innerhalb von acht Stunden von 321 auf 708 'Infektionen' ausgedehnt. Bei dieser Geschwindigkeit und wenn man mögliche Nachahmer mit einberechnet, erwarten wir die komplette Zerstörung aller mit dem Internet einsehbar verbundenen Elasticsearch-Instanzen innerhalb von drei Wochen."

Wer seine eigene Installation absichern will, sollte einen Firewall-Filter auf Port 9200 einsetzen, um unbekannte IP-Adressen zu blockieren. Außerdem sollten eine Identitiy-and-Access-Management-Lösung (IAM) und ein Reverse Proxy eingesetzt werden. Auch Elastic selbst biete mit Shield eine Sicherheitslösung an. Wie auch sonst gilt natürlich, dass Backups die beste Versicherung gegen Datenverlust sind.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. 4,99€

tingelchen 17. Jan 2017

Man kann einen Service, egal welchen, nicht von *außen* angreifen, wenn dieser nur auf...


Folgen Sie uns
       


4K-Projektoren für unter 2000 Euro - Test

Lohnen sich 4K-Projektoren für unter 2.000 Euro?

4K-Projektoren für unter 2000 Euro - Test Video aufrufen
Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Steam Link App ausprobiert: Games in 4K auf das Smartphone streamen
Steam Link App ausprobiert
Games in 4K auf das Smartphone streamen

Mit der Steam Link App lassen sich der Desktop und Spiele vom Computer auf Smartphones übertragen. Im Kurztest mit einem Windows-Desktop und einem Google Pixel 2 klappte das einwandfrei - sogar in 4K.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Valve Steam Spy steht nach Datenschutzänderungen vor dem Aus
  2. Insel Games Spielehersteller wegen Fake-Reviews von Steam ausgeschlossen
  3. Spieleportal Bitcoin ist Steam zu unbeständig und zu teuer

    •  /