Nach Mobbing-Vorwürfen: Apple entlässt Senior-Managerin wegen Leaking

Der Fall um die Apple-Managerin Ashley Gjøvik ist kompliziert: Es geht um Arbeitsplatzsicherheit, Mobbing und Mitarbeiterüberwachung.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple im Silicon Valley
Apple im Silicon Valley (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Apple hat seine Mitarbeiterin Ashley Gjøvik mit dem Vorwurf des Geheimnisverrats entlassen. Gjøviks Fall ist deshalb von Interesse, da die Senior-Engineering-Program-Managerin über Monate hinweg zahlreiche Beschwerden gegen das Unternehmen eingereicht hatte. Diese Beschwerden beinhalteten auch Vorwürfe, dass Apple die iPhones seiner Mitarbeiter überwache.

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Eigenen Angaben zufolge hatte Gjøvik im Laufe des Jahres 2020 entdeckt, dass ihr Apple-Wohnkomplex auf einer ehemaligen Müllkippe steht. Die Giftstoffe wurden der örtlichen Dokumentation zufolge nicht abgetragen, sondern unter der Garage versiegelt. Auch in den Grünanlagen sollen sich versiegelte Giftstoffe befinden.

Gjøvik hatte bei sich eine körperliche Verschlechterung bemerkt, die mit dem Einzug in ihre Wohnung begonnen hatte. Nachdem sie aus der Wohnung ausgezogen war, verbesserte sich ihr Zustand wieder. Gjøvik richtete sich damit im März 2021 an die Medien, woraufhin sich ihren Angaben zufolge das Verhältnis an ihrem Arbeitsplatz bei Apple verschlechterte.

Gjøvik hat mit Entlassung offenbar gerechnet

Wie Gjøvik The Verge erklärt, gab es nach der Veröffentlichung des Artikels über ihre Wohnung Vergeltungs- und Einschüchterungsmaßnahmen bei Apple gegen sie. "Ich habe mich auf das vorbereitet, was jetzt passiert ist", sagt sie.

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Apple hat Gjøvik nun wegen Verstößen gegen die Geheimhaltungsvereinbarungen gekündigt. Grund dafür ist offenbar, dass sie mit Problemen immer offen umgegangen ist, vor allem auf Twitter, aber auch auf ihrer eigenen Webseite.

Dem vorausgegangen ist eine Einladung zu einem klärenden Gespräch, das per Videokonferenz stattfinden und an dem Gjøvik zwingend teilnehmen sollte. Da Gjøvik wegen der Auseinandersetzungen mit Apple eine Beschwerde beim NLRB (National Labor Relations Board) eingereicht hatte, bestand sie jedoch darauf, das Gespräch ausschließlich schriftlich per E-Mail zu führen.

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An der Videokonferenz nahm Gjøvik nicht teil. In ihrer schriftlichen Antwort auf die Einladung hatte sie allerdings bekräftigt, dass sie zur Klärung des Sachverhaltes beitragen wolle. Einige Stunden später erhielt sie ihre Kündigung.

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Waswei... 11. Sep 2021

Bisschen sehr blauäugig. Das bei Dir war also in Ordnung, weil es die Behörde so gesagt...

packansack 10. Sep 2021

Zuerst dachte ich dein Beitrag ist Ironie, aber dann beschlich mich doch dieses...

/mecki78 10. Sep 2021

Mag sein, aber deswegen ist sie nicht gerechtfertigt. Wenn sie keine Geschäftsgheimnisse...



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