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Nach Microsoft-Patchday: Update-Fehler und ständige Reboots bei Windows Server

IT-Admins haben mit den April-Updates für Windows Server allerhand zu tun. Die Updates können fehlschlagen oder wiederholte Reboots auslösen.
/ Marc Stöckel
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Windows-Updates bereiten IT-Admins wieder eine Menge Tastaturarbeit. (Bild: pixabay.com / JME1007)
Windows-Updates bereiten IT-Admins wieder eine Menge Tastaturarbeit. Bild: pixabay.com / JME1007

Der April-Windows-Patchday bringt für IT-Admins neben unerwarteten Bitlocker-Abfragen offenbar noch weitere Herausforderungen mit sich. Auf Servern lassen sich die Updates manchmal gar nicht installieren. Gelingt die Installation doch, kann es bei Domain-Controllern je nach Konfiguration unerwartet zu wiederholten Neustarts kommen. Beide Probleme wurden von Microsoft bestätigt und werden derzeit untersucht.

Bei den Installationsproblemen nennt Microsoft nur Windows Server 2025 als betroffenes Betriebssystem. Laut Warnhinweis im Admincenter des Konzerns(öffnet im neuen Fenster) kann der Versuch, das April-Update KB5082063(öffnet im neuen Fenster) darauf zu installieren, scheitern. Betroffenen wird daraufhin der Fehlercode 0x800F0983 angezeigt.

Den Angaben zufolge ist nur eine "begrenzte Anzahl" von Serversystemen betroffen. Genauere Angaben macht Microsoft diesbezüglich jedoch nicht. Der Konzern versichert aber, das Problem zu untersuchen und weitere Informationen bereitzustellen, sobald diese verfügbar sind.

Domain-Controller starten ständig neu

Der andere eingangs genannte Fehler bezieht sich auf alle Windows-Server-Versionen von 2016 bis einschließlich 2025. Sind diese als Domain-Controller (DC) ohne Global Catalog(öffnet im neuen Fenster) (Non-GC) konfiguriert und verwenden PAM (Privileged Access Management), kann es laut Microsoft nach Installation der April-Updates beim Start zu LSASS-Abstürzen (Local Security Authority Subsystem Service) kommen.

"Infolgedessen können betroffene DCs wiederholt neu starten, wodurch die Authentifizierung und die Verzeichnisdienste nicht mehr funktionieren und die Domäne möglicherweise nicht mehr verfügbar ist", erklärt Microsoft auf seinem Release-Health-Dashboard(öffnet im neuen Fenster). Auch beim Einrichten eines neuen Domain-Controllers könne dieses Problem auftreten.

IT-Admins wird empfohlen, sich an Microsofts Business-Support zu wenden, um Anweisungen für eine Korrektur zu erhalten. Letztere soll sich sowohl vorbeugend als auch nach der Installation der April-Updates anwenden lassen. Ein finaler Fix wird wohl noch erarbeitet und soll in den kommenden Tagen veröffentlicht werden.


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