Abo
  • Services:
Anzeige
Intel will Sicherheitslücken mit einer neuen Sicherheitsabteilung bekämpfen.
Intel will Sicherheitslücken mit einer neuen Sicherheitsabteilung bekämpfen. (Bild: Mandel Ngan/Getty Images)

Nach Meltdown und Spectre: Intel richtet neue Sicherheitsabteilung ein

Intel will Sicherheitslücken mit einer neuen Sicherheitsabteilung bekämpfen.
Intel will Sicherheitslücken mit einer neuen Sicherheitsabteilung bekämpfen. (Bild: Mandel Ngan/Getty Images)

Eine neue Sicherheitsabteilung soll es künftig richten: Intels Chef Brian Krzanich versetzt zahlreiche Topmanager in eine neue Abteilung, die Probleme wie Meltdown und eine löchrige Intel Management Engine in Zukunft verhindern sollen.

Intel reagiert auf die CPU-Sicherheitslücken Meltdown und Spectre nicht nur mit Mikrocode-Fixes, sondern auch mit einer internen Neuaufstellung. Nach Angaben von Oregon Live teilte Intel-Chef Brian Krzanich den Mitarbeitern des Chipherstellers am Montag mit, dass eine neue interne Sicherheitsabteilung geschaffen werde. Damit sollen ähnliche Vorfälle in Zukunft vermieden werden.

Anzeige

Die Abteilung soll mit mehreren Mitarbeitern aus dem Topmanagement besetzt werden. Die Leitung übernimmt offenbar Intels Personalchefin Leslie Culbertson, vermutlich soll sie dafür sorgen, qualifiziertes Personal einzustellen. Außerdem wird Josh Walden der Abteilung Intel Product Assurance and Security angehören. Walden war bislang Chef der New Technology Group innerhalb des Unternehmens.

Auswirkungen auf Cloud-Anbieter sind drastisch

Da die Patches für die Sicherheitslücken sich vor allem auf die Performance von Cloud-Anwendungen auswirken, und Intel in diesem Segment einen Großteil der Umsätze generiert, wird den Berichten zufolge auch Steve Smith, Vizepräsident der Gruppe für Rechenzentren, dort anfangen. Krzanich sagte auf der CES, Security sei der "Job No.1 für Intel und für unsere Industrie".

Neben den Meltdown-Problemen hat Intel weiterhin mit den Enthüllungen rund um Sicherheitsprobleme in der Management Engine zu kämpfen. Google arbeitet für seine Rechenzentren daran, auf entsprechende Technologien künftig zu verzichten. Angreifer können nach bisherigem Kenntnisstand eine gepatchte ME-Einheit wieder in einen angreifbaren Zustand versetzen. Abschließend gelöst ist das Problem bislang nicht.


eye home zur Startseite
M.P. 11. Jan 2018

Was verkauft sich wohl besser? Schnelle Prozessoren mit durch viele Tricks zur...

Themenstart

xmaniac 10. Jan 2018

Nein sind sie nicht. Der Treiber wurde nur gegen von der CPU ausgehende Angriffe...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bosch Engineering GmbH, Abstatt
  2. Deutsche Leasing AG, Bad Homburg v. d. Höhe bei Frankfurt
  3. MEDION AG, Essen
  4. Robert Bosch GmbH, Böblingen


Anzeige
Top-Angebote
  1. 129,99€ (219,98€ für zwei)
  2. 99,99€ für Prime-Mitglieder (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


  1. BeA

    Soldan will Anwälten das Internet ausdrucken

  2. Videospeicher

    Samsung liefert GDDR6 mit doppelter Kapazität

  3. Baywatch

    Drohne rettet zwei Schwimmer

  4. Flugzeuge

    Norwegen will Kurzstreckenflüge bis 2040 elektrifizieren

  5. Kabelnetz

    Vodafone setzt bereits Docsis 3.1 beim Endkunden ein

  6. Neuer Standort

    Amazon sucht das zweite Hauptquartier

  7. Matt Booty

    Mr. Minecraft wird neuer Spiele-Chef bei Microsoft

  8. Gerichtsurteil

    Internet- und Fernsehkunden müssen bei Umzug weiterzahlen

  9. Sicherheitsupdate

    Microsoft-Compiler baut Schutz gegen Spectre

  10. Facebook Messenger

    Bug lässt iPhone-Nutzer nur wenige Wörter tippen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Security: Das Jahr, in dem die Firmware brach
Security
Das Jahr, in dem die Firmware brach
  1. Wallet Programmierbare Kreditkarte mit ePaper, Akku und Mobilfunk
  2. Fehlalarm Falsche Raketenwarnung verunsichert Hawaii
  3. Asynchronous Ratcheting Tree Facebook demonstriert sicheren Gruppenchat für Apps

Computerforschung: Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
Computerforschung
Quantencomputer aus Silizium werden realistisch
  1. Tangle Lake Intel zeigt 49-Qubit-Chip
  2. Die Woche im Video Alles kaputt
  3. Q# und QDK Microsoft veröffentlicht Entwicklungskit für Quantenrechner

Netzsperren: Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste
Netzsperren
Wie Katalonien die spanische Internetzensur austrickste

  1. Re: Ganz krasse Idee!

    Ben Stan | 09:01

  2. Re: Was passiert eigentlich wenn zwei zusammenziehen?

    Ben Stan | 08:58

  3. Re: Mietwohnung kann erst bei Auszug gekündigt werden

    Psy2063 | 08:57

  4. Re: Darf der Operator das Gerät sonst nie nutzen?

    DooMMasteR | 08:56

  5. Re: Wo soll denn da das Missbrauchspotential sein?

    CerealD | 08:54


  1. 08:52

  2. 07:49

  3. 07:35

  4. 07:18

  5. 19:09

  6. 16:57

  7. 16:48

  8. 16:13


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel