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Tesla-Logo (Symbolbild): Kündigung nach Teilnahme an Gewerkschaftsaktionen
Tesla-Logo (Symbolbild): Kündigung nach Teilnahme an Gewerkschaftsaktionen (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Nach Massenentlassung: US-Gewerkschaft UAW geht gegen Tesla vor

Tesla-Logo (Symbolbild): Kündigung nach Teilnahme an Gewerkschaftsaktionen
Tesla-Logo (Symbolbild): Kündigung nach Teilnahme an Gewerkschaftsaktionen (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Die Entlassung von mehreren hundert Mitarbeitern könnte für Tesla Konsequenzen haben: Die Auto-Gewerkschaft UAW hat den Elektroautohersteller angezeigt. Sie wirft Tesla vor, Mitarbeitern gekündigt zu haben, weil sie mit der Gewerkschaft sympathisierten.

Leg dich nicht mit der Gewerkschaft an: Die einflussreiche Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) hat eine Beschwerde bei der US-Bundesbehörde National Labor Relations Board (NLRB) gegen Tesla eingereicht. Der US-Elektroautohersteller hatte kürzlich mehrere hundert Mitarbeiter entlassen.

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Wie viele Mitarbeiter Tesla gefeuert hat, ist noch unklar. Es sollen zwischen 400 und 700 sein. Sie hätten nicht die von ihnen geforderte Leistung erbracht, so die Begründung des Herstellers. Es wurde aber auch spekuliert, dass Tesla lediglich Kosten sparen wollte. Gleichzeitig hat Tesla das Ziel, 1.500 Fahrzeuge vom Typ Model 3 zu bauen, weit verfehlt.

Tesla mag die Gewerkschaft nicht

In der Beschwerde an das NLRB wirft die UAW Tesla vor, unter den Entlassenen seien Viele, die sich für die Gewerkschaft engagierten. Die Tesla-Fabrik ist nicht gewerkschaftlich organisiert - das Unternehmen hat entsprechende Aktivitäten der UAW verhindert. Das NLRB ist eine Bundesbehörde, die die Einhaltung der Arbeitsgesetze überwacht, etwa was Tarifverhandlungen oder unfaire Arbeitspraktiken angeht.

Die UAW hält den Vorwurf der Minderleistung für einen Vorwand. Tesla habe Gewerkschaftssympathisanten loswerden wollen. So seien Mitarbeiter gekündigt worden, die an Gewerkschaftsaktionen teilgenommen hatten. Damit habe Tesla weitere Aktivitäten der Gewerkschaft verhindern wollen. Mitarbeiter seien eingeschüchtert oder schikaniert worden, wenn sie auf Kleidung oder anderen Gegenständen ein Abzeichen der Gewerkschaft getragen hätten.

In der Vergangenheit haben sich Mitarbeiter des US-Elektroautoherstellers über schlechte Arbeitsbedingungen und mangelnde Arbeitssicherheit beklagt. Eine Mitarbeiterin verklagte das Unternehmen Anfang des Jahres, weil sie als Frau benachteiligt worden sei. Sie sei für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt worden als Männer, weniger qualifizierte Männer seien bei Beförderungen vorgezogen worden. Einem Mitarbeiter, der Anfang des Jahres über schlechte Bezahlung, viele Überstunden und einen hohen Krankenstand berichtete, hatte Tesla-Chef Elon Musk vorgeworfen, im Unternehmen für die Gewerkschaft zu agitieren.


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Ach 30. Okt 2017

Edit: Noch ne kleine Korrektur! : Das Umdrehen des Graphen ist nicht mal nötig, die...

emuuu 30. Okt 2017

Tesla nach 14 Jahren immer noch als Startup zu bezeichnen ist schon etwas überzogen.

Apfelbrot 29. Okt 2017

https://de.wikipedia.org/wiki/Whataboutism

mess-with-the-best 29. Okt 2017

und einer, für welchen es natürlich ist, ständig und ohne Pause zu arbeiten. Auch schlägt...

AllDayPiano 29. Okt 2017

O-TON meines Vorgesetzten zum Thema Betriebsrat (und Gewerkschaft): "Ich muss mich auf...



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