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Nach Kritik: Telegram sperrt IS-Profile

Die Entwickler des Messengers Telegram haben nach eigenen Angaben 78 Kommunikationskanäle der Terrorgruppe IS geblockt. Zuvor war das Unternehmen kritisiert worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Telegram-Logo
Telegram-Logo (Bild: Screenshot Golem.de)

Der unter Kritik geratene Kurzmitteilungsdienst Telegram hat nach eigenen Angaben 78 Kommunikationskanäle mit Verbindungen zur Terrorgruppe IS gesperrt. In Zukunft solle es zudem einfacher werden, solche Inhalte zu melden, erklärten die Telegram-Entwickler. Nach den Terroranschlägen von Paris war der Dienst unter anderem von der Internet-Analysefirma Flashpoint als ein wichtiges Kommunikationsmittel der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bezeichnet worden.

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Über die erst im September eingeführten Telegram-Kanäle (Channels) können ähnlich wie bei Twitter oder Facebook große Mengen von Abonnenten erreicht werden. Flashpoint zufolge nutzt IS den in Berlin ansässigen Service nicht nur zur verschlüsselten Kommunikation, sondern über die Channels auch zur Propaganda. Hinter Telegram stehen der herausgedrängte Gründer der russischen Facebook-Kopie VKontakte, Pawel Durow und sein Bruder Nikolaj.

Telegram hat nach eigenen Angaben rund 60 Millionen monatlich aktive Nutzer, die pro Tag 12 Milliarden Nachrichten verschicken.

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KlugKacka 31. Mär 2018

Ich frage mich immer wieder, wie die Leute sowas vergessen könenn. Bzw so Merkbefreit...

gaym0r 20. Nov 2015

Die Channel wurden fast ausschließlich nur für Propaganda genutzt und nicht zur direkten...

Shadow27374 19. Nov 2015

Weil der Anschlag vielleicht nicht oder nicht nur von den Tätern geplant wurde...


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