Abo
  • Services:

Nach Kritik: Pornhub überarbeitet sein Bounty-Programm

Mit ihrem Bug-Bounty-Programm hat eine Pornoseite Schlagzeilen gemacht. Doch die Kommunikation mit den Hackern und die gezahlten Bountys sorgten für viel Kritik. Das Unternehmen verspricht jetzt Besserung.

Artikel veröffentlicht am ,
Jetzt können Sicherheitsforscher Schwachstellen bei Pornhub melden.
Jetzt können Sicherheitsforscher Schwachstellen bei Pornhub melden. (Bild: Pornhub)

Die Streamingseite Pornhub hat auf Kritik aus der Hackerszene reagiert und passt die Richtlinien des eigenen Bug-Bounty-Programms an, wie The Register berichtet. Das bei Hackerone gehostete Programm hatte in den vergangenen Wochen für viel Unmut gesorgt, weil immer wieder gemeldete Bugs als außerhalb des Programms gewertet wurden und nur relativ geringe Beträge tatsächlich an Hacker ausgeschüttet wurden. Daher soll es jetzt mehr Geld und klarere Rahmenbedingungen geben.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, deutschlandweit
  2. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin

Das Programm soll auch personell besser ausgestattet werden, damit Pornhub schneller und umfassender auf Bugreports reagieren kann. "Das ist unser erstes Bug-Bounty-Programm und es war eine steile Lernkurve", sagte ein Mitarbeiter des Unternehmens zu The Register.

Es soll auch mehr Geld geben

Außerdem werden die einzelnen Bountys nach oben korrigiert. Davon profitieren auch Hacker, die bereits erfolgreich Bugs gemeldet haben. "Wir wollen fair zu allen Sicherheitsforschern sein, deswegen haben wir rückwirkend alle gezahlten Bountys an die neuen Sätze angepasst", sagte der Mitarbeiter. Theoretisch zahlt Pornhub schon jetzt bis zu 25.000 US-Dollar, doch der Betrag wurde bislang nicht erreicht. Auf der Profilseite bei Hackerone ist ersichtlich, dass Pornhub in den vergangenen Tagen zahlreiche Hacker erneut mit Geld bedacht hat.

Ausgegangen war die Kritik von dem Hacker Ciaran McNally, der bereits vor dem Start des öffentlichen Programms auf der Bugplattform angefragt wurde, Sicherheitslücken zu melden. Nicht-öffentliche Programme werden häufig von Unternehmen eingesetzt, um Erfahrungen mit Hackern und deren Anforderungen zu sammeln. Im Fall von Pornhub verlief die Lernkurve aber offenbar recht flach.

Die meisten der ausgezahlten Bountys sollen nur rund 50 US-Dollar betragen haben, auch bei anderen Sicherheitsforschern. Pornhub habe auch immer wieder bestimmte Sicherheitslücken als "out of scope", also außerhalb der Reichweite des Programmes bezeichnet, schreibt McNally. So habe sich das Unternehmen Bountys auch für schwerwiegende Sicherheitslücken gespart.

Das Vertrauen zwischen Hackern und den Unternehmen ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Bounty-Programmen. Hackerone wertete dazu eigene Zahlen aus, die belegen sollen, dass eine offene und transparente Kommunikation und klare Rahmenbedingungen für die Akzeptanz eines Programms oft noch wichtiger sind als die Höhe der Bountys selbst.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

i<3Nerds 01. Jun 2016

Jaja, das passiert wenn man über das Unternehmensnetzwerk auf Pornoseiten surft - Da...

/usr/ 31. Mai 2016

Ab morgen ist die Seite also Bug-Frei

NeoCronos 31. Mai 2016

++


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1

In Teil 1 im Livestream zu Shadow of the Tomb Raider gibt es zahlreiche Grafik-Menüs, schöne Screenshots und Laras Start in die Apokalypse.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1 Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

    •  /