Nach KI-Vorfällen: China und USA richten KI-Kommunikationskanal ein
China und die USA wollen einen Kommunikationskanal für Zwischenfälle im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz einrichten. Darauf hätten sich Chinas Staatschef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump bei ihrem Treffen in Washington verständigt, teilte das Weiße Haus am 25. September 2026 mit(öffnet im neuen Fenster).
Beide Länder wollen dabei in einem regelmäßigen Dialog über die mit der Technik verbundenen Risiken und Vorteile sprechen. Das nächste Gespräch soll demnach spätestens im November 2026 stattfinden.
In der Stellungnahme des Weißen Hauses hieß es zudem, dass sich beide Seiten auf den von Trump verwendeten Begriff "Superintelligenz" anstelle der gewohnten Bezeichnung künstliche Intelligenz geeinigt hätten. Der Begriff künstliche Intelligenz lasse die Technik "fake" erscheinen, begründete der US-Präsident seinen Vorstoß vom 22. September 2026.
Auch chinesische Staatsmedien meldeten eine entsprechende Vereinbarung(öffnet im neuen Fenster). Allerdings fehlt in der Mitteilung die Passage, dass sich die beiden Staatschefs darauf geeinigt hätten, künftig den Begriff künstliche Intelligenz durch Superintelligenz zu ersetzen.
KI-Rivalität zwischen Washington und Peking
Wie der US-chinesische Dialogkanal konkret ausgestaltet werden soll und welche Behörden daran beteiligt sein werden, ist bisher nicht bekannt. Die USA und China gelten als die führenden KI-Mächte und stehen in einem harten Wettbewerb um die globale Technologieführerschaft.
Gleichzeitig wächst in beiden Ländern die Sorge vor den Gefahren immer leistungsfähigerer künstlicher Intelligenz. So sprachen sich führende amerikanische KI-Labore zuletzt dafür aus, die Entwicklung besonders fähiger KI-Modelle abzubremsen, um einen Kontrollverlust zu vermeiden. Trump lehnt das ab. Die USA seien China bei KI weit voraus – und er wolle, dass dies so bleibe, sagte der US-Präsident wiederholt.
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