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Nach Insolvenz: Toshiba kauft OCZ für 35 Millionen US-Dollar

Das zahlungsunfähige Unternehmen OCZ wird wie geplant von Toshiba übernommen. Der japanische Konzern will frisches Geld und Flash-Bausteine bereitstellen und die Geschäfte voll weiterführen. Künftig könnten so neue SSDs auf Basis der OCZ-Controller entstehen.

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Toshiba kauft OCZ.
Toshiba kauft OCZ. (Bild: OCZ)

Nur Tage nach der Insolvenz von OCZ hat sich der Vorstand des Unternehmens mit Toshiba geeinigt: Für 35 Millionen US-Dollar wechseln Vermögenswerte und Geschäftsbereiche von OCZ den Besitzer. Die Übernahme soll binnen zwei Monaten abgeschlossen sein, zuvor müssen die Insolvenzverwalter den Plänen noch zustimmen.

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Toshiba übernimmt laut einer Mitteilung der beiden Unternehmen "das Geschäft mit SSDs für Clients und Server". Auch die Softwareentwicklung wird verkauft, womit Toshiba Zugriff auf alle von OCZ entwickelten Techniken hat. Insbesondere die SSD-Controller und ihre Firmware sind wohl für die Japaner interessant. Hier hatte OCZ in den Jahren 2011 und 2012 viel Know-how zugekauft, indem es erst das Unternehmen Indilinix komplett und dann Teile von PLX übernommen hatte.

Wie OCZ nach Bekanntgabe der Insolvenz bereits Golem.de gesagt hatte, wird der Geschäftsbetrieb auch in der Phase der Zahlungsunfähigkeit weitergeführt, Garantieansprüche sollen wie bisher abgewickelt werden. Dazu schießt nun nach den Chapter-11-Regelungen Toshiba Kapital zu.

Auch Flash-Bausteine liefert Toshiba jetzt an OCZ, denn neben den finanziellen Verwicklungen des SSD-Herstellers war die Knappheit dieser Bausteine ein Grund für die Probleme. Dies erwähnt OCZ in der Mitteilung zur Übernahme ausdrücklich. Ob es sich um technisch bedingte Engpässe handelte oder OCZ die geforderten Flash-Bausteine schlicht nicht bezahlen konnte, geht daraus nicht hervor.

Toshiba will die SSD-Controller von OCZ weiterentwickeln und so zusammen mit Flash aus eigener Herstellung Lösungen aus einer Hand anbieten. Das könnte dem Unternehmen unter anderem einen Preisvorteil bringen, wie ihn sonst im SSD-Markt nur wenige Hersteller wie etwa Samsung und Intel haben. Die neuen Produkte sollen sowohl aus Laufwerken für PCs als auch aus solchen für Server bestehen.

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Hotohori 04. Dez 2013

Ja, hast du, aber es ist auch kein Wunder, das mit OCZ ging die letzten Wochen alles...

Hotohori 03. Dez 2013

Die Probleme lassen sich aber sicherlich beheben. Und ansonsten laufen die OCZ ja an sich...

Rosch 03. Dez 2013

Ich dachte das eher als Hoffnung auf Konkurrenz zur Samsung/Intel Dominanz auf diesem...


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