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Der Bundestag will Flash verbieten - der Livestream setzt aber weiterhin auf diese Technologie.
Der Bundestag will Flash verbieten - der Livestream setzt aber weiterhin auf diese Technologie. (Bild: Screenshot Golem.de)

Ein politischer Hintergrund wird vermutet

Ein politischer Hintergrund der Tat wird nach Angaben von Spiegel Online aber vermutet: "Aufgrund der Analyse des Vorfalls ist davon auszugehen, dass es die Täter unter anderem auf ausgewählte E-Mail-Postfächer im politischen Betrieb abgesehen hatten." Zuletzt hatte es geheißen, der Trojaner hätte sich über einen Link in einer E-Mail verbreitet, die vorgab, aus dem Netzwerk der Vereinten Nationen zu kommen.

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In dem Dokument steht laut Spiegel Online zudem, dass die Medien die Aufklärung des Hackerangriffs behindert hätten. "Eine besondere Herausforderung bei den Analysen war die Tatsache, dass durch die Berichterstattung in der Presse der Angreifer frühzeitig über das Entdecken seines Angriffs informiert war", soll es in dem Schreiben heißen.

Der Bundestag will auch den Schutz vor Distributed-Denial-of-Service-Angriffen (dDoS) ausbauen. Im Januar 2015 gab es einen entsprechenden Angriff auf die Webseite des Bundestages. Der Schutz soll extern eingekauft werden und rund 4.000 Euro im Monat kosten.

Ärger um interne Vorratsdatenspeicherung

Neuen Ärger könnte es um die Überwachungsmaßnahmen gegen Abgeordnete und ihre Mitarbeiter geben. Der Bundestag speichert alle Verbindungsdaten von Onlinesessions, inklusive des vollständigen Browserverlaufs, Größe und Namen heruntergeladener Dateien sowie der E-Mail-Adressen aller Sender und Empfänger von Nachrichten.

Mit einer längerfristigen Speicherung hätte man "wesentlich schneller erkennen können, wie lange der Angreifer sich bereits im Netz befunden hat", schreibt die Bundestagsverwaltung in dem Dokument nach Angaben von Spiegel Online. Derzeit werden die Verbindungsdaten drei Monate lang gespeichert - zum Zeitpunkt des Angriffs betrug die Frist lediglich sieben Tage.

Fraglich ist außerdem, wer die gespeicherten Daten auswerten darf. Die Opposition spricht sich gegen eine dauerhafte Beteiligung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik aus - wohl auch wegen der vermuteten Nähe der Organisation zum Bundesnachrichtendienst.

 Nach Hackerangriff: Bundestag will Mitarbeitern Flash verbieten

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nicoledos 08. Nov 2015

weil das nicht praktizierbar ist. Emails ohne Anhänge? Sollen die Dokumtene per Dropbox...

nicoledos 08. Nov 2015

Das Problem an Biometrie ist, die Person wird zum direkten und leichten Ziel. Dazu sind...

DeaD_EyE 07. Nov 2015

Das betrifft dich ja auch gar nicht oder arbeitest du im Bundestag und benötigst Zugang...

Kartenknipser 07. Nov 2015

Wen juckt was Chrome kann? Flash im Proxy blocken, gut ist. Der Proxy sollte...

JohannesB 07. Nov 2015

Eh ein bisschen schade/traurig, dass der Bundestag nicht längst in HTML5 streamed ;)



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