Abo
  • Services:
Anzeige
Deloitte muss seine eigenen Systeme wohl erneut prüfen.
Deloitte muss seine eigenen Systeme wohl erneut prüfen. (Bild: Daniel Leal-Olivas/Getty Images)

Nach Hack: Viele Deloitte-Systeme im Internet auffindbar

Deloitte muss seine eigenen Systeme wohl erneut prüfen.
Deloitte muss seine eigenen Systeme wohl erneut prüfen. (Bild: Daniel Leal-Olivas/Getty Images)

Angebliche Zugangsdaten für Deloitte-Systeme sind aufgetaucht, wo sie nicht sein sollten: bei Github und auf Google Plus. Außerdem haben Sicherheitsforscher zahlreiche Systeme des Unternehmens im Netz gefunden - mit offenen Ports für SMB und RDP.

Nach dem Hack der Beratungsfirma Deloitte sind Zugangsdaten veröffentlicht worden, die den Zugriff auf verschiedene Systeme des Unternehmens zulassen sollen. Außerdem schreiben Sicherheitsforscher, dass zahlreiche Systeme des Unternehmens teils ungeschützt direkt mit dem Internet verbunden seien.

Anzeige

Zunächst wurde in einem öffentlichen Github-Repository eine Liste mit Zugangsdaten veröffentlicht, die von Deloitte stammen sollen. Die Quelle der Daten ist bislang ungeklärt, ebenso, ob diese tatsächlich funktionieren. Das entsprechende Repository wurde mittlerweile nach Angaben von The Register gelöscht.

In einem anderen Fall wurden Zugangsdaten für einen Proxy-Server von Deloitte veröffentlicht - vermutlich versehentlich auf der Google-Plus-Seite eines Mitarbeiters. Bevor der Post gelöscht wurde, war er rund sechs Wochen lang einsehbar.

Systeme mit offenen SMB- und RDP-Ports im Netz

Dem Sicherheitsforscher Dan Tentler zufolge sind zahlreiche Systeme zudem unsicher konfiguriert. Er habe "gestern 7.000-12.000 offene Hosts des Unternehmens" gefunden, die weltweit verteilt gewesen seien, wird Tentler von The Register zitiert. Darunter sei eine Installation von Windows Server 2012 R2 gewesen. Der Remote-Desktop des Geräts zeigte an, dass wichtige Sicherheitsupdates zur Installation bereitstünden - also offenbar noch nicht angewendet wurden. Entsprechende Server dienen oft als Active-Directory-Server und bilden einen potenziell weitreichenden Angriffspunkt.

Andere Geräte ließen offenbar Verbindungen über verschiedene Protokolle wie etwa RDP oder Port 445 (SMB) zu. Solche Geräte sollten mit einer Firewall abgesichert werden und nicht über das offene Internet erreichbar sein. Deloitte hat eine Anfrage von Golem.de bislang nicht beantwortet.


eye home zur Startseite
cnMeier 28. Sep 2017

Das bringt aber keinen Umsatz

Themenstart

LiPo 27. Sep 2017

ich bin jetzt schon einige jahre im geschäft, und habe sämtliches mitleid mit solchen...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Stadt Regensburg, Regensburg
  2. Birkenstock GmbH & Co. KG Services, Neustadt (Wied)
  3. ING-DiBa AG, Nürnberg
  4. TenneT TSO GmbH, Lehrte


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 79,98€ + 5€ Rabatt (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 199€

Folgen Sie uns
       


  1. Kleinrechner

    Tim Cook verspricht Update für Mac Mini

  2. Elektrorennwagen

    VW will elektrisch auf den Pikes Peak

  3. Messung

    Über 23.000 Funklöcher in Brandenburg

  4. Star Wars Battlefront 2 Angespielt

    Sternenkrieger-Kampagne rund um den Todesstern

  5. Nach Wahlniederlage

    Netzpolitiker Klingbeil soll SPD-Generalsekrektär werden

  6. Adasky

    Autonome Autos sollen im Infrarot-Bereich sehen

  7. Münsterland

    Deutsche Glasfaser baut weiter in Nordrhein-Westfalen aus

  8. Infineon

    BSI zertifiziert unsichere Verschlüsselung

  9. R-PHY- und R-MACPHY

    Kabelnetzbetreiber müssen sich nicht mehr festlegen

  10. ePrivacy-Verordnung

    Ausschuss votiert für Tracking-Schutz und Verschlüsselung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Flettner-Rotoren: Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
Flettner-Rotoren
Wie Schiffe mit Stahlsegeln Treibstoff sparen
  1. Hyperflight China plant superschnellen Vactrain
  2. Sea Bubbles Tragflächen-Elektroboote kommen nach Paris
  3. Honolulu Strafe für Handynutzung auf der Straße

Cybercrime: Neun Jahre Jagd auf Bayrob
Cybercrime
Neun Jahre Jagd auf Bayrob
  1. Antivirus Symantec will keine Code-Reviews durch Regierungen mehr
  2. Verschlüsselung Google schmeißt Symantec aus Chrome raus
  3. Übernahme Digicert kauft Zertifikatssparte von Symantec

Passwortmanager im Vergleich: Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
Passwortmanager im Vergleich
Das letzte Passwort, das du dir jemals merken musst
  1. 30.000 US-Dollar Schaden Admin wegen Sabotage nach Kündigung verurteilt
  2. Cyno Sure Prime Passwortcracker nehmen Troy Hunts Hashes auseinander
  3. Passwortmanager Lastpass ab sofort doppelt so teuer

  1. Re: Zitat: "Der Akku, der vorn im Fahrzeug...

    _Pluto1010_ | 06:58

  2. Re: Regierung kann die Betreiber nicht zwingen

    tearcatcher | 06:49

  3. Man müsste mal den Elektrosmog messen, der...

    DY | 06:46

  4. Re: Bitte nicht mehr Funk, sonst schlägt das...

    _Pluto1010_ | 06:44

  5. Re: OpenSuSE

    heradon | 06:43


  1. 07:13

  2. 18:37

  3. 18:18

  4. 18:03

  5. 17:50

  6. 17:35

  7. 17:20

  8. 17:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel