Der neue ID.3 ist in zwei Versionen bestellbar.Bild:
VW
Der überarbeitete ID.3 von Volkswagen ist in zwei Basisversionen bestellbar. Zur Auswahl(öffnet im neuen Fenster) stehen bislang die Modelle Pro und Pro S mit unterschiedlichen Akkugrößen. Während der ID.3 Pro mit 58-kWh-Akku zum Einstiegspreis von knapp 40.000 Euro auf den Markt kommt, kostet der nur als 4-Sitzer erhältliche ID.3 Pro S mit 77-kWh-Akku ab 47.595 Euro. Neben der größeren Batterie hat der Pro S serienmäßig auch elektrisch einstellbare Vordersitze sowie Leichtmetallräder.
Serienmäßig enthalten sind unter anderem LED-Scheinwerfer mit automatischer Fahrlichtschaltung, elektrisch einstell-, anklapp- und beheizbare Außenspiegel mit Beifahrerspiegelabsenkung, ein automatisch abblendender Innenspiegel und USB-C-Schnittstellen und -Ladebuchsen.
Mit dem neuen ID.3 bietet Volkswagen verschiedene Funktionen nachträglich zubuchbar an. Dazu zählen das Navigationssystem, der Abstandsregeltempomat (ACC), die 2-Zonen-Climatronic und ein Upgrade auf 30 Farben Ambientelicht. Diese Funktionen sind auch im Monats- oder Jahresabo erhältlich. Allerdings finden sich die Preisangaben dazu nicht im Konfigurator, sondern auf einer gesonderten Internetseite(öffnet im neuen Fenster) .
Demnach kostet die Navigation unbefristet 899 Euro. Monatlich oder jährlich ist die Funktion jedoch nicht buchbar. Die ACC-Funktion kostet 9,50 Euro im Monat und 95 Euro im Jahr. Die unbefristete Nutzung kostet 385 Euro. Überlegungen, auch die Sitzheizung als Abo anzubieten, wurden jedoch noch nicht umgesetzt.
Bild 1/1: Das sind die neuen Abo-Preise für bestimmte Funktionen des ID.3.
Beide bestellbare Modelle verfügen über einen Heckantrieb mit 150 kW (204 PS) Motorleistung. Die Reichweite des ID.3 Pro S soll bei bis zu 559 km nach WLTP liegen. Die maximale Ladeleistung betrage 170 km. Der ID.3 mit dem kleineren Akku soll 429 km weit kommen.
Telematik-Box für Datenausleitungen
Der Abstandsregeltempomat kostet zusätzliche 320 Euro. Mit 2.245 Euro deutlich teurer ist das komplette Fahrassistenzpaket Plus mit Travel Assist, Spurwechselassistent, ACC und Einparkassistent mit Memory-Funktion.
Das Navigationssystem Discover Pro ist auch in dem Komfortpaket für 1.580 Euro enthalten. Dieses enthält zudem eine "Telematik-Box als Vorbereitung zur freiwilligen Ausleitung und Analyse von Fahrzeugdaten" . Der Ausleitung der Daten, die unter anderem der Optimierung der ID-Modelle dienen soll, müssen die Nutzer allerdings ausdrücklich zustimmen.
Bild 1/27: VW hat den vollelektrischen ID.3 optisch und technisch überarbeitet. (Foto: VW)
Bild 2/27: An der Fronthaube fehlt die schwarze Designblende unter der Windschutzscheibe. (Foto: VW)
Bild 3/27: Die Außenmaße bleiben mit 4,26 m Länge, 1,81 m Breite und 1,56 m Höhe unverändert. (Foto: VW)
Bild 4/27: Das Heck ändert sich kaum. (Foto: VW)
Bild 5/27: Der Vergleich zwischen einem alten und einem neuen Modell zeigt die Unterschiede. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 6/27: Lufteinlässe am Stoßfänger sollen die Aerodynamik verbessern. (Foto: VW)
Bild 7/27: Die zweigeteilten Leuchten am Heck leuchten nun durchgängig. (Foto: VW)
Bild 8/27: Auch der neue ID.3 ist mit einer Halterung für einen Fahrradträger lieferbar. (Foto: VW)
Bild 9/27: Elektrisch bleibt alles beim Alten: Die Ladeleistung liegt bei 11 kW AC und bis zu 170 kW DC. (Foto: VW)
Bild 10/27: Dieses Zierelement an der Seite wird es nicht mehr geben. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 11/27: Der Innenraum soll qualitativ hochwertiger wirken. (Foto: VW)
Bild 12/27: Die ganz großen Änderungen sind aber ausgeblieben. (Foto: VW)
Bild 13/27: Der Infotainment-Bildschirm hat jetzt serienmäßig eine Bilddiagonale von 12 Zoll. (Foto: VW)
Bild 14/27: Die Klavierlackoptik an Türen und Displays ist aber noch nicht verschwunden. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 15/27: Stattdessen gibt es unterschäumte Oberflächen mit Designnähten. (Foto: VW)
Bild 16/27: Die kapazitiven Touchpanels bleiben ebenfalls unverändert. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 17/27: Serienmäßig gibt es nun eine induktive Lademöglichkeit in der Mittelkonsole. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 18/27: Die Pedale mit den Play- und Pausesymbolen sind nun ebenfalls Standard. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 19/27: In der Mittelkonsole gibt es vier USB-Buchsen mit Power Charging. (Foto: VW)
Bild 20/27: Das Head-up-Display verfügt über aktive und dynamische Navigationsanweisungen. (Foto: VW)
Bild 21/27: Der Radstand ist mit 2,77 m unverändert und soll auch den Passagieren auf der Rückbank genug Platz ermöglichen. (Foto: VW)
Bild 22/27: Das Kofferraumvolumen beträgt unverändert 385 Liter. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 23/27: Die installierte Softwareversion 3.5 bietet einige neue Funktionen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 24/27: Weiterhin lassen sich Handys mit Apple Carplay, Android Auto und Mirrorlink drahtlos einbinden. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 25/27: Die Reichweite soll bei dem kleinen 58-kWh-Akku unverändert bei 426 km liegen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 26/27: Einige Funktionen wie ACC soll es künftig auch im Monats- oder Jahresabo geben. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bild 27/27: Auch die Aktivierung der Sitzheizung könnte man künftig gegen Aufpreis erhalten. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
Bei der Präsentation des neuen ID.3 hieß es, dass die Lieferdauer bei rund neun Monaten liegen soll. Mit welcher Softwareversion das Elektroauto dann ausgeliefert werden wird, ist noch unklar. Die im Februar 2023 gezeigten Fahrzeuge nutzten bereits die Version 3.5. In dieser Version sind selbstverständlich die übrigen Funktionen der Version 3.2 enthalten: Dazu zählen Plug & Charge beim Laden sowie die Nutzung von Schwarmdaten beim Assistenzsystem Travel Assist. Auch können sich die Fahrzeuge untereinander durch Car2X-Kommunikation vor Gefahrenstellen, Unfallsituationen und stehendem Verkehr warnen.