Nach Facebook-Kritik: Apple verschiebt Maßnahmen für mehr Privatsphäre

Die Anti-Tracking-Technik soll in iOS 14 eingebaut und im kommenden Jahr von Apple aktiviert werden. Zuvor hat es Kritik von Facebook gegeben.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Die Neuerungen gegen das Werbetracking in iOS 14 werden verschoben.
Die Neuerungen gegen das Werbetracking in iOS 14 werden verschoben. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Apple verschiebt die Einführung neuer Möglichkeiten, die Datensammlung durch Apps einzuschränken, auf kommendes Jahr. Das kündigte der Hersteller in einem Entwicklungs-Update an. So solle Entwicklern mehr Zeit gegeben werden, notwendige Änderungen vorzunehmen. Zuvor war geplant, die Änderungen für iPhone- und iPad-Nutzer im Herbst mit den neuen Versionen der Betriebssysteme der Geräte zu aktivieren. Unter anderem Facebook protestierte dagegen.

Durch die Neuerungen soll leichter verhindert werden können, dass Apps und Werbedienste Informationen zum Verhalten über die Grenzen einzelner Anwendungen und Websites hinweg sammeln. Um einzelne Nutzer so verfolgen zu können, müssen Apps oder Webseiten eine Identifikationsnummer kennen. Apples Plan ist, dass jede App die Nutzer für den Zugriff auf diese Nummer um Erlaubnis fragen muss. Facebook warnte seine Kunden davor, dass die Änderung das Werbegeschäft des Onlinenetzwerks deutlich erschweren würde.

Apple schrieb dazu: "Wir sind der Ansicht, dass Technologie das Grundrecht der Nutzer auf Privatsphäre schützen sollte. Dies bedeutet, dass Nutzern Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden, mit denen sie verstehen können, welche Apps und Websites ihre Daten für Werbezwecke oder Tracking mit anderen Unternehmen teilen." Ebenso solle es Werkzeuge "zum Widerruf der Genehmigung für dieses Tracking" geben.

"Wenn diese Option aktiviert ist, können Nutzer das Tracking über eine Systemaufforderung App für App zulassen oder ablehnen", hieß es weiter. Aktiviert werden soll die Technik erst Anfang des kommenden Jahres, aber bereits zuvor mit iOS 14 veröffentlicht werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Streaming
Netflix streicht Funktion aus drei Abomodellen

Künftig gibt es 3D-Raumklang alias Spatial Audio nur noch im teuersten Netflix-Abo. Wirbel entfacht eine Filmveröffentlichung in Japan.

Streaming: Netflix streicht Funktion aus drei Abomodellen
Artikel
  1. Microsoft Teams Premium: ChatGPT erstellt Protokolle und Kapitel in Teams-Meetings
    Microsoft Teams Premium
    ChatGPT erstellt Protokolle und Kapitel in Teams-Meetings

    Microsoft kündigt für das kommende Teams-Premium-Abo diverse KI-Funktionen an. ChatGPT und GPT 3.5 sollen Unternehmen viel Arbeit abnehmen.

  2. Exo-Line: Münchner Designer entwickelt faltbares Fahrzeug
    Exo-Line
    Münchner Designer entwickelt faltbares Fahrzeug

    Um das elektrisch angetriebene Exo-Line zu fahren, sind ein gewisses Maß an Körperbeherrschung und Kondition sowie Schutzkleidung ratsam.

  3. Software: Wie Entwickler Fehler aufspüren - oder gleich vermeiden
    Software
    Wie Entwickler Fehler aufspüren - oder gleich vermeiden

    Es gibt zahlreiche Arten von Softwarefehlern. Wir erklären, welche Testverfahren sie am zuverlässigsten finden und welche Methoden es gibt, um ihnen vorzubeugen.
    Von Michael Bröde

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung G5 Curved 27" WQHD 260,53€ • Graka-Preisrutsch bei Mindfactory • Samsung Galaxy S23 jetzt vorbestellbar • Philips Hue 3x E27 + Hue Bridge -57% • PCGH Cyber Week • Dead Space PS5 -16% • PNY RTX 4080 1.269€ • Bis 77% Rabatt auf Fernseher • Roccat Kone Pro -56% [Werbung]
    •  /