Nach Europa: Netflix erhöht auch die US-Preise
Netflix hat den Preis für sein populärstes Abomodell jetzt auch in den USA erhöht. Das Unternehmen bestätigte über Twitter(öffnet im neuen Fenster) einen Medienbericht von CNBC(öffnet im neuen Fenster) . In Europa einschließlich Deutschland hatte der Streaminganbieter den Preis schon im vergangenen August um 1 Euro auf 9,99 Euro erhöht – vermutlich ein Testlauf für den größeren US-Markt.
In den USA kostet das Abo für HD-Streaming parallel auf zwei Endgeräte für Neukunden nun 9,99 US-Dollar statt 8,99 US-Dollar. Netflix begründete wie zuvor in Europa die Preiserhöhung damit, dass der Dienst mehr hochwertige Inhalte anbieten wolle und eine Preiserhöhung daher unausweichlich sei.
Für Bestandskunden wird der neue Preis laut The Verge erst ab Oktober 2016 wirksam(öffnet im neuen Fenster) . Auch in Europa galt für Bestandskunden eine Schonfrist von einem Jahr, hier müssen sie den höheren Preis erst ab August 2016 zahlen. Wer sein Abo am Tag der Preiserhöhung beispielsweise wegen Urlaubs ausgesetzt hatte, gilt nicht mehr als Bestandskunde.
Basis- und Premiumabo bleiben im Preis unverändert
Das günstigere Preismodell wird nicht erhöht. Auch in den USA ist der Einstieg in Netflix weiterhin für 7,99 US-Dollar im Monat möglich. Das ermöglicht dem Anbieter genau wie in Deutschland, weiterhin mit dem günstigeren Preis zu werben. Im Basisabo dürfen Kunden den Dienst nur auf einem Gerät empfangen und sie erhalten keine Inhalte in HD-Qualität, in Deutschland liegt der Preis hierfür bei 7,99 Euro im Monat.
Als dritte Variante bietet Netflix das Premium-Abo an, das im Monatspreis von 11,99 US-Dollar auch in den USA unverändert bleibt. Dafür können die Kunden den Dienst parallel auf bis zu vier Geräten nutzen und bekommen Inhalte in Ultra-HD, sofern der Film oder die Serie in dem Format verfügbar ist. Deutsche Kunden zahlen für das Premium-Abo monatlich 11,99 Euro.
Dass die Preiserhöhung in den USA nun genauso umgesetzt wird wie zuvor in Europa, deutet darauf hin, dass Netflix die Kundenreaktionen zunächst auf dem kleineren Markt testen wollte – und der Testlauf erfolgreich war. Zahlen dazu nennt Netflix allerdings nicht.
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