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Jahr der Effizienz: Zuckerberg beendet nach Entlassungswelle Metas Wachstum

Nach den "schwierigsten" Entlassungen will Mark Zuckerberg die Neueinstellungen bei Meta dauerhaft stark reduzieren.
/ Daniel Ziegener
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Facebook-Gründer und Meta-CEO Mark Zuckerberg. (Bild: Reuters/Laure Andrillon)
Facebook-Gründer und Meta-CEO Mark Zuckerberg. Bild: Reuters/Laure Andrillon

Nach dem Start weiterer Entlassungen bei Meta am Mittwoch hat sich CEO Mark Zuckerberg den Fragen seiner verbliebenen Mitarbeiter gestellt.

Er habe zwar "im Allgemeinen ein gutes Gefühl, was die Lage" von Meta angehe, sagte Zuckerberg laut einem Bericht des Wall Street Journals(öffnet im neuen Fenster) . Er wolle aber nicht versprechen, dass es in Zukunft nicht zu weiteren Sparmaßnahmen kommen werde. Momentan gebe es aber keine konkreten Pläne für einen weiteren Stellenabbau.

Freie Stellen wolle man zwar weiterhin besetzen, sagte Zuckerberg. Er rechne aber mit einem personellen Wachstum von nicht mehr als 1 bis 2 Prozent im Jahr. In den vergangenen Jahren war die Belegschaft jeweils zwischen 20 und 30 Prozent(öffnet im neuen Fenster) gewachsen.

"Ich denke, dass die Effizienz, die wir durch neue Technologien erreichen können, das richtige Modell für die Zukunft ist" , sagte Zuckerberg. Der CEO erklärte das Jahr 2023 bereits zuvor zum " Jahr der Effizienz " .

Meta steckt in einer "moralischen Krise"

Die jüngste Entlassungsrunde betraf rund 4.000 Angestellte, wie das US-Magazin Vox(öffnet im neuen Fenster) berichtete, davon auch viele in technischen Positionen.

Zuckerberg sagte, dass diese Entlassungsrunde "immer die schwierigste und umstrittenste sein würde" . Deshalb habe er sie so früh wie möglich im Jahr einleiten wollen. "Es brauchte ein paar Monate der Planung, um sie durchzuführen. Wir wollten das Schmerzhafteste zuerst aus dem Weg räumen."

Auf die moralische Krise in der Belegschaft angesprochen, antwortete Zuckerberg, dass kein anderes Unternehmen "soziale Erlebnisse in einem solchen Ausmaß bietet wie wir" .

"Wenn Sie also Milliarden von Menschen erreichen und eine große Wirkung erzielen wollen, dann ist dies ein großartiger Ort für Sie" , fügte er hinzu. Ungeachtet dessen stagnierte die Zahl der aktiven Facebook-Nutzer(öffnet im neuen Fenster) zuletzt.


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