Nach der Covid-19-Pandemie: Opel-Beschäftigte sollen dauerhaft im Homeoffice arbeiten

Durch das Homeoffice will Opel-Chef Lohscheller Kosten sparen.

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Opel-Hauptsitz in Rüsselheim: Weniger als ein Drittel der Beschäftigten baut Autos.
Opel-Hauptsitz in Rüsselheim: Weniger als ein Drittel der Beschäftigten baut Autos. (Bild: Thomas Lohnes/Getty Images)

Ab ins Homeoffice: Der deutsche Autohersteller Opel will seine Beschäftigten dauerhaft ins heimische Arbeitszimmer schicken. Dort sollen sie den Großteil ihrer Arbeitszeit verbringen.

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Seit gut einem Jahr arbeitet die Mehrheit der rund 15.000 Opel-Beschäftigten im Homeoffice. Geht es nach Opel-Chef Michael Lohscheller soll das so bleiben. Für ihn ist die Homeoffice-Lösung eine Sparmaßnahme: Lohscheller will die Zahl der Büros drastisch verringern.

Falls es die jeweilige Tätigkeit zulasse, sollen die Beschäftigen auch nach dem Ende der Covid-19-Pandemie zwei Drittel der Arbeitszeit zu Hause absolvieren. Opel zahlt einen Zuschuss für die Ausstattung und die Stromkosten. Das Team um Lohscheller erarbeite bereits ein entsprechendes modernes Bürokonzept, berichtet die Wirtschaftstageszeitung Handelsblatt unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Demnach will die Opel-Führung nur rund zehn Prozent der derzeit verfügbaren Individualarbeitsplätze erhalten. Die übrigen sollen eingespart werden. Dazu gehört auch, dass die Beschäftigten künftig keinen eigenen Schreibtisch mehr haben, sondern sich an einem freien Arbeitsplatz niederlassen. Lohschellers Ziel ist es, den Hauptsitz in Rüsselsheim deutlich zu verkleinern.

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Ein Opel-Sprecher bestätigte dem Handelsblatt die Pläne: "Die Einführung soll schnellstmöglich erfolgen und mobiles Arbeiten/Homeoffice bis höchstens durchschnittlich 70 Prozent der Arbeitszeit bei geeigneten Arbeitsplätzen ermöglichen."

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Die drei Opel-Standorte sind unterschiedlich von der Sparmaßnahme betroffen: In Kaiserslautern und Eisenach baut Opel, dort werden weniger Beschäftigte ins Homeoffice verwiesen.

Anders sieht es am Hauptsitz in Rüsselsheim aus, wo rund 10.000 Beschäftigte für Opel und andere Marken der Konzernmutter Stellantis arbeiten. Mehr als 75 Prozent davon verrichten Bürotätigkeiten, in der Verwaltung beispielsweise oder in der Planung und Entwicklung. Insgesamt sind weniger als ein Drittel der Opel-Beschäftigten in der Autoproduktion tätig.

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Trockenobst 14. Mai 2021

Nicht bei 4/1 oder 3/2 Office/Home. Es geht nicht um totalen Home Office, es geht darum...

User_x 12. Mai 2021

und das wird halt bei den nächsten Gehaltsverhandlungen eingebracht. Linke Hand, rechte...

M.P. 12. Mai 2021

Warum? Lies Dir das Posting von Kirschkuchen, und meine Antwort durch - 2 Minuten nach...

M.P. 12. Mai 2021

Wenn man "müssen" durch "können" ersetzt, würde ich das durchaus als Gewinn sehen. Ich...



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