Abo
  • Services:

Nach dem Redesign: Snapchat entlässt zehn Prozent seiner Entwickler

Snapchat bekam im vergangenen Monat ein Redesign. Nun hält der Betreiber Snap die Zeit für gekommen, um zehn Prozent seiner Entwickler zu entlassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Snapchat Filter
Snapchat Filter (Bild: Snap/Screenshot: Golem.de)

Snap entlässt rund 100 Entwickler und damit etwa zehn Prozent des Teams. Das berichten die Wirtschaftsnachrichtenseite Cheddar.com und der Sender CNBC aus Unternehmenskreisen. Das Internetunternehmen hatte zuletzt in den Bereichen Marketing, Personal und Content kleinere Entlassungen durchgeführt. Der erneute Stellenabbau ist der bisher größte bei Snap und der erste, der die Entwickler treffen wird.

Stellenmarkt
  1. EXEC Software Team GmbH, Ransbach-Baumbach
  2. ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München

Das Unternehmen hatte im vergangenen Monat das Redesign seiner Foto-Messaging-App Snapchat vorgestellt, das Medieninhalte von den Postings von Freunden trennt. Snap sprach in seinem Dezember-Quartalsbericht von rund 3.000 Beschäftigten und erklärte in seiner ersten jährlichen Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission), man erwarte, dass "das Personalwachstum auf absehbare Zeit anhalten" werde.

Snapchat: Snap macht weiter erhebliche Verluste

Der Umsatz ist im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 72 Prozent auf 285,7 Millionen US-Dollar gestiegen. Die Analysten hatten nur 250 Millionen US-Dollar prognostiziert. Die Zahl täglich aktiver Nutzer stieg um fünf Prozent auf 187 Millionen. Zugleich stieg der Quartalsverlust auf rund 350 Millionen US-Dollar, im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Verlust bei 170 Millionen US-Dollar.

Die Foto-App Snapchat hatte im Sommer 2017 über fünf Millionen Nutzer in Deutschland. 40 Prozent davon sind unter 18 Jahre alt, wie Horizont Online im Juni unter Berufung auf Unternehmensangaben berichtet. Demnach will Snap seinen Deutschlandsitz "in diesem Sommer" in Hamburg aufbauen. Deutschlandchefin ist Marianne Bullwinkel.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 44,99€
  2. 99,99€
  3. 109,99€
  4. 139,99€

p4m 09. Mär 2018

Die dürften wohl wenig im Frontend der App entwickelt haben, sondern vielmehr mit...

EpicLPer 08. Mär 2018

und jetzt entlassen die auch noch Entwickler? Wow... Snapchat ist ja wie im Titel erwähnt...

Slurpee 08. Mär 2018

Kann ich mir nicht vorstellen; Anscheinend sind die sogar zu blöd, einen einfachen image...

Fettoni 08. Mär 2018

Ah, alles klar. Das ist irgendwie komplett an mir vorbeigegangen :) Danke!

Schnurrbernd 08. Mär 2018

... bis sie Insolvenz anmelden. Die UX war schon von Anfang an beschi**en. Das Redesign...


Folgen Sie uns
       


Ubitricity ausprobiert

Das Berliner Unternehmen Ubitricity hat ein eichrechtskonformes System für das Laden von Elektroautos entwickelt. Das Konzept basiert darauf, dass nicht die Säule, sondern der Kunde selbst für die Stromzählung sorgt.

Ubitricity ausprobiert Video aufrufen
Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

Samsung Flip im Test: Brainstorming mit Essstäbchen und nebenbei Powerpoint
Samsung Flip im Test
Brainstorming mit Essstäbchen und nebenbei Powerpoint

Ob mit dem Finger, dem Holzstift oder Essstäbchen: Vor dem Smartboard Samsung Flip sammeln sich in unserem Test schnell viele Mitarbeiter und schreiben darauf. Nebenbei läuft Microsoft Office auf einem drahtlos verbundenen Notebook. Manche Vorteile gehen jedoch auf Kosten der Bedienbarkeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Indien Samsung eröffnet weltgrößte Smartphone-Fabrik
  2. Foundry Samsung aktualisiert Node-Roadmap bis 3 nm
  3. Bug Samsungs Messenger-App verschickt ungewollt Fotos

    •  /