Nach Datenskandalen: Facebook möchte Sicherheitsfirma kaufen

Facebook reagiert auf die jüngsten Datenskandale mit der Kaufabsicht einer großen Sicherheitsfirma. Der ehemalige britische Vize-Premierminister wird außerdem Facebooks neuer PR-Chef. Das soziale Netzwerk versucht Vertrauen zurückzugewinnen.

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Facebook befindet sich auf einer "schwierigen Reise".
Facebook befindet sich auf einer "schwierigen Reise". (Bild: geralt/CC0 1.0)

Facebook kämpft mit Datenskandalen, Hackerangriffen und Sicherheitslücken. Das Vertrauen der Nutzer möchte das soziale Netzwerk, laut Berichten von The Information und CNet, durch den Kauf einer großen Sicherheitsfirma zurückgewinnen. Zudem wird der ehemalige britische Politiker Nick Clegg den Posten des PR-Chefs übernehmen.

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Den anonymen Quellen von The Information zufolge, die mit dem Sachverhalt vertraut sein sollen, hat Facebook bereits mehreren Firmen Angebote unterbreitet. Die angefragten Unternehmen sind bisher nicht bekannt. Wahrscheinlich ist es nach den Berichten, dass Facebook eine Sicherheitsfirma erwirbt, deren Software sich gut in Facebooks Systeme integrieren lässt.

Wie weit die Verhandlungen fortgeschritten sind, ist bisher unklar. Es wird jedoch spekuliert, dass ein Kauf noch dieses Jahr beschlossen werden soll. Facebook möchte die Berichte nicht kommentieren, auch auf eine Anfrage von Golem.de antwortete Facebook bisher nicht.

Ehemaliger Politiker wird neuer PR-Chef

Facebooks Geschäftsführerin Sheryl Sandberg bestätigte Medienberichte, dass der ehemalige britische Politiker Nick Clegg der neue PR-Chef wird. Er soll zukünftig die Öffentlichkeitsarbeit und die globalen Beziehungen leiten. Ein Umzug in die USA ist für Anfang 2019 geplant.

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Clegg löst Elliot Schrage ab, der bereits im Juni seinen Rückzug angekündigt hat. Die Personalentscheidung kann laut Financial Times als eine Öffnung in Richtung Brüssel interpretiert werden.

Facebook kämpft nach wie vor mit dem Skandal Cambridge Analytica sowie einer jüngst entdeckten Sicherheitslücke, bei welcher persönliche Daten von knapp 30 Millionen Facebook-Nutzern abhanden gekommen waren. Sheryl Sandberg spricht von einer "schwierigen Reise" auf der sich Facebook befinde. Ob die jüngsten Maßnahmen das Vertrauen der Nutzer wieder zurückgewinnen können, wird sich zeigen.

Nachtrag vom 22. Oktober 2018, 14:30 Uhr

Auf eine Anfrage von Golem.de antwortete das soziale Netzwerk, dass Facebook grundsätzlich keine Gerüchte kommentiere.

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