Nach Dämpfer von Elon Musk: China verschärft Kursverluste des Bitcoin

Nachdem Elon Musk den Bitcoin mit einer drastischen Meinungsänderung zum Absturz gebracht hat, sorgen Entwicklungen in China für weitere Verluste.

Artikel veröffentlicht am , Manuel Bauer
Der Kurs des Bitcoins stürzt weiter ab.
Der Kurs des Bitcoins stürzt weiter ab. (Bild: Martin Bureau via Getty Images)

Der Kurs des Bitcoins befindet sich weiter im Sinkflug. Nachdem der Wert in den ersten Monaten des Jahres 2021 massiv zugelegt hatte, brachte Tesla-Chef Elon Musk die Kryptowährung mit einer Reihe von Twitter-Beiträgen Mitte Mai zum Absturz. Neue, beziehungsweise verlängerte Maßnahmen der chinesischen Regierung setzen dem virtuellen Geld nun offenbar weiter zu.

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Wie Heise Online berichtet, hat China sämtlichen nationalen Banken und Zahlungsdienstleistern mit sofortiger Wirkung jeglichen Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen weiterhin untersagt. Als Grund führen die zuständige Bankenvereinigung und der Verband für Bezahlungen und Clearing die massiven Kursschwankungen der vergangenen Tage an.

Der ohnehin angeschlagene Bitcoin-Kurs fiel infolge der Ankündigung um weitere zehn Prozent auf einen Wert von unter 31.700 Euro - der tiefste Stand seit Februar 2021. Ob der weitere Kurssturz in direktem Zusammenhang mit Chinas Maßnahmen steht, lässt sich nicht eindeutig nachvollziehen, es liegt aber nahe. Ein Großteil des Bitcoin-Minings findet aufgrund der dort vergleichwseise niedrigen Strompreise in China statt, die Region ist also durchaus wichtig für das virtuelle Zahlungsmittel.

Elon Musk ist Stromverbrauch zu hoch

Der große Energiebedarf des Bitcoins wiederum ist einer der Gründe, warum sich Elon Musk jüngst von der Kryptowährung abgewandt hat. Nachdem sein Unternehmen Tesla erst im Frühjahr selbst Bitcoins in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar gekauft und mit den daraus resultierenden Kurssteigerungen hohe Gewinne eingefahren hatte, äußerte Musk zuletzt Umweltbedenken.

Der Stromverbrauch für das Schürfen der Kryptowährung sei dem exzentrischen Milliardär zu hoch und stehe im Kontrast zu seinen Ambitionen, dem Klimawandel entgegenzuwirken. Die erst im März eingeführte Option, Autos von Tesla in Bitcoin zu bezahlen, zog er deshalb zurück - und erntete für seine Kehrtwende heftige Kritik.

Die Ökobilanz des Bitcoins und ähnlicher Währungen wie etwa Ethereum ist gemeinhin bekannt und gilt als umstritten. Musks plötzliche Meinungsänderung halten viele Bitcoin-Anleger daher für scheinheilig. Elon Musks damals noch wohlwollende Äußerungen zum Bitcoin hatten im Frühjahr zu massiven Kurssteigerungen geführt, von denen Tesla stark profitiert hat.

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Elon Musk fördert den Dogecoin

Elon Musk ließ die aktuelle Kritik an sich abprallen und legte mit mehreren kritischen Äußerungen über den Bitcoin nach. Er wolle nun nach einer alternativen und umweltfreundlicheren Kryptowährung Ausschau halten. Dabei hat er vor allem die einstige Spaßwährung Dogecoin ins Visier genommen, deren Kurs infolge zahlreicher Musk-Tweets in den vergangenen Wochen ebenfalls explodiert ist.

Eigenen Angaben zufolge arbeitet Musk gegenwärtig mit den Betreibern des Dogecoins zusammen, um dessen Effizienz zu verbessern. In einer Twitter-Umfrage wollte er zudem von seinen Followern wissen, wer für eine Einführung des Dogecoins als Zahlungsmittel bei Tesla stimmen würde. Dabei bleibt unklar, ob seine Fürsprache für die Währung tatsächlich ernst gemeint ist oder er seine Anhänger erneut in die Irre führt. Anleger dürften angesichts seiner Bitcoin-Kehrtwende jedenfalls vorsichtiger geworden sein.

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Grinskeks 20. Mai 2021

Der richtige Moment, Wertanlagen zu verkaufen ist wenn es sich lohnt. Der falscheste...

anstaendiger 20. Mai 2021

....überhaupt nicht... ...na dann, dann kauft mal weiter "Tulpenzwiebeln"... LOL

anstaendiger 20. Mai 2021

nicht Elon Musk, Strategen der USA stecken dahinter Welch ein Stuss... Fanboy, gell...

ATmega8 20. Mai 2021

"Nachdem sein Unternehmen Tesla erst im Frühjahr selbst Bitcoins in Höhe von 1,5...

Ach 20. Mai 2021

Klassische Zinnrechnung : Je höher der EE Anteil in der Energieerzeugung, desto...



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