Nach Conrad und Media Markt: Bei Aldi Talk Smartphones mieten

Aldi Talk vermietet Smartphones. Dazu ist der Lebensmitteldiscounter eine Zusammenarbeit mit Grover eingegangen. Wichtige Informationen zur Miete gibt der Anbieter erst kurz vor Ende einer Bestellung bekannt.

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Bei Aldi Talk gibt es Smartphones zum Mieten.
Bei Aldi Talk gibt es Smartphones zum Mieten. (Bild: Edgar Su/Reuters)

Smartphone mieten statt kaufen. Diese Option gibt es neuerdings auf der Webseite von Aldi Talk. Neun verschiedene Smartphones lassen sich auf der Aldi-Talk-Webseite derzeit mieten. Alle Geräte können für verschieden lange Zeiträume gemietet werden.

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Die maximale Mietdauer am Stück beträgt ein Jahr. Die Mindestmietzeit liegt bei einem Monat, es stehen noch drei Monate und ein halbes Jahr als weitere Laufzeiten zur Verfügung. Nach Angaben von Grover kann die Miete bei Bedarf jederzeit verlängert werden, um dann von geringeren monatlichen Mietkosten zu profitieren.

Aldi kooperiert dazu mit Grover, das bereits mit Media Markt und Conrad zusammenarbeitet.

Aldi Talk hat nur Smartphones

Bei Conrad und Media Markt können auch Produkte außerhalb der Smartphone-Kategorie ausgeliehen werden. Diese Option gibt es beim Aldi-Angebot nicht. Schrittweise sollen Tablets und weitere mobile Endgeräte dazugenommen werden, ein Zeitplan wurde dazu nicht genannt.

Mit der Vermietung von Smartphones sollen Kunden erreicht werden, die öfter elektronische Geräte wechseln und immer ein aktuelles Modell nutzen wollen. Zudem kann es für Kunden interessant sein, die ein bestimmtes Smartphone mal länger ausprobieren möchten und es dann für einen Monat mieten können. Falls ein gemietetes Smartphone während der Mietzeit beschädigt wird, übernimmt der Vermieter 90 Prozent der Reparaturkosten, die verbleibenden 10 Prozent muss aber der Mieter zahlen.

Ratenzahlung kann sinnvoller sein

Wer ein Smartphone für ein Jahr mietet, muss sich damit abfinden, dass vor allem die Android-Geräte mit zwölf Mietzahlungen auch für die gleichen Kosten gekauft werden könnten. Dabei kann der Kaufpreis sogar niedriger sein als eine Jahresmiete. Falls es nur darum geht, dass der Kaufpreis nicht auf einmal entrichtet werden soll, würde sich ein Kauf auf Ratenzahlung mehr anbieten als eine Miete.

Etwas anders sieht es bei Apples iPhones aus. Wer sich das iPhone 11 Pro mit 512 GByte Speicher für ein Jahr mietet, zahlt dafür 1.080 Euro, während das Smartphone derzeit für um die 1.500 Euro verkauft wird.

Informationen für einen Kauf schwer zugänglich

Das Mietmodell sieht nicht unbedingt vor, dass das betreffende Gerät vom Kunden bis Ende der Mietzeit gekauft wird. Grover gibt an: "Nach einer bestimmten Mietdauer besteht die Möglichkeit, es für einen symbolischen Euro zu kaufen. Diese hängt vom Produkt und der gewählten Mindestlaufzeit ab".

Genauere Details erfährt der Interessent erst, nachdem er ein dafür erforderliches Grover-Konto angelegt, das Wunsch-Produkt in den Warenkorb gelegt und den Bestellvorgang fast bis zum Ende durchgeführt hat. Transparenter wäre es, wenn Kunden diese durchaus kaufentscheidende Information bereits vor dem Starten einer Bestellung erhalten würden.

Noch ist unklar, ob Aldi Talk die Vermietung von Smartphones dauerhaft anbieten wird. Zunächst ist die Zusammenarbeit auf eine Dauer von drei Monaten beschränkt. Bis dahin soll entschieden werden, ob Aldi Talk die Smartphone-Vermietung dauerhaft zur Verfügung stellen wird.

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berritorre 03. Mär 2020

Mit der SD-karte hatte ich bisher noch kein Problem. Ich habe mein Handy auch nicht in...

TrollNo1 03. Mär 2020

Aber nur, wenn nicht vorher schon einer mit dem Ding in China war.

longthinker 02. Mär 2020

Vermutlich die selben wie bei fast allen Smartphones: Android und GAPPs.


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