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Nach Beschwerden: Commodore senkt Preis seines Klapp-Handys um 100 US-Dollar

Nach der Vorstellung des Commodore Callback beschwerten sich viele über den Preis von 500 US-Dollar – der Hersteller reagiert.
/ Tobias Költzsch
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Das Commodore Callback (Bild: Commodore International)
Das Commodore Callback Bild: Commodore International

Commodore International hat den Preis seines auf Sailfish-OS basierenden Klapp-Smartphones Callback von 500 auf 400 US-Dollar reduziert. Damit reagiert das Unternehmen eigenen Angaben zufolge(öffnet im neuen Fenster) auf Reaktionen von Interessenten nach der Vorstellung des Gerätes Mitte Juni 2026.

"Viele von euch haben uns mitgeteilt, dass ihr euch einen leichteren Einstieg wünscht. Wir haben darauf gehört", sagt Peri Fractic, CEO von Commodore International. "In der vergangenen Woche haben wir unermüdlich mit unseren Partnern daran gearbeitet, Wege zu finden, den Preis zu senken und dabei dem Produkt treu zu bleiben, das wir entwickeln wollten."

Um den Preis zu senken, wird Commodore darauf verzichten, Kopfhörer standardmäßig beizulegen. Wer die Kopfhörer haben möchte, kann sie optional auswählen und zuzahlen. Außerdem werden beim Callback künftig gebrauchte Speicherchips verwendet. Diese sollen strengen Tests unterliegen, der Garantiezeitraum bleibt Commodore zufolge gleich.

Klapp-Smartphone mit Sailfish OS

Das Commodore Callback ist ein klassisches Klapp-Gerät, läuft allerdings auf Jollas Sailfish OS mit Android-Unterstützung. 99 Prozent aller Android-Apps sollen sich auf dem Gerät installieren lassen. Allerdings werden bestimmte Apps auf Hardware-Ebene blockiert: Social-Media-Apps, Browser und E-Mail-Clients sollen sich auf dem Callback nicht installieren lassen.

Commodore bewirbt das Gerät als Weg gegen Doom-Scrolling und andauerndes Onlinesein. Messenger wie Whatsapp und Signal sollen auf dem Callback funktionieren, ebenso Navigations-Apps und Streaming-Anwendungen wie Spotify.

Das Callback hat einen 3,25 Zoll großen Bildschirm und kommt mit Mediateks Helio G81, 4 GByte RAM und 64 GByte Flash-Speicher. Eine Speicherkarte für den SD-Karten-Steckplatz wird mitgeliefert. Auf der Rückseite sind eine Kamera mit 48 Megapixeln sowie ein 1,77-Zoll-Display eingebaut. Der Akku soll sich leicht austauschen lassen.

Goldversion kostet weiterhin 500 US-Dollar

Das Callback soll ab dem 30. Juni 2026 vorbestellbar sein. Weiterhin 500 US-Dollar kostet die Founders Edition, die mit 24-karätigem Gold überzogen ist. Am 30. Juni erhalten Vorbesteller einen zusätzlichen Rabatt von 50 US-Dollar – die Versionen ohne Gold kosten dann also 350 US-Dollar.


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