Nach Ablehnung neuer Nutzungsbedingungen: Spotify schließt Kundenkonten

Spotify macht ernst und schließt Konten, wenn Nutzer den neuen Nutzungsbedingungen widersprochen haben. Steht eine Preiserhöhung an?

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Spotify schließt Kundenkonten nach Ablehnung der aktuellen Nutzungsbedingungen.
Spotify schließt Kundenkonten nach Ablehnung der aktuellen Nutzungsbedingungen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Spotify kündigt Abonnenten das Konto, wenn diese den aktuellen Nutzungsbedingungen widersprochen haben. Golem.de liegen mehrere E-Mails von Personen vor, in denen ihnen der Anbieter mitteilt, dass ihr Konto zum 30. September 2021 geschlossen wird.

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Die Betroffenen sagten Golem.de, dass sie den neuen Nutzungsbedingungen bis zur Frist am 30. Juni 2021 widersprochen hätten. Spotify nennt in seinem Schreiben auch die Nicht-Annahme der neuen Nutzungsbedingungen als Grund für die Kontoschließung. Im Mai 2021 sagte das Unternehmen auf Nachfrage von Golem.de, dass Spotify-Kunden bei den alten Nutzungsbedingungen bleiben könnten, wenn den aktualisierten Nutzungsbedingungen bis spätestens zum 30. Juni 2021 widersprochen werde. Dabei war keine Rede davon, dass dies zu einer Schließung des Kontos führen werde.

Spotify empfieht Betroffenen, neues Konto anzulegen

Der Anbieter weist daraufhin, dass Betroffene ein neues Spotify-Konto anlegen könnten. Dann müssen sie aber auf jeden Fall den aktuellen Nutzungsbedingungen zustimmen. Außerdem gehen alle Daten wie Playlisten und ähnliches im Spotify-Konto verloren. Die entsprechenden Daten müssten im Spotify-Konto neu eingerichtet werden.

Das Unternehmen äußert sich in dem Schreiben nicht dazu, ob eine Sperrung des Kontos verhindert werden kann, wenn Kunden bis zum 30. September 2021 doch noch den neuen Nutzungsbedingungen zustimmen. Golem.de fragte nach, aber Spotify wollte dazu keinen Kommentar abgeben.

Wird Spotify die Abopreise erhöhen?

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Spotify hatte die Abonnenten im Mai 2021 über Änderungen der Nutzungsbedingungen informiert. Darin räumt sich das Unternehmen unter anderem das Recht auf eine Preiserhöhung ein. Seitdem haben sich die Abopreise von Spotify nicht verändert. Es könnte sein, dass der Anbieter alle Konten schließt, die den neuen Nutzungsbedingungen nicht zugestimmt haben, um dann im Oktober 2021 die Abogebühren zu erhöhen.

In einigen Ländern Europas hat Spotify bereits die Abopreise erhöht. Die Kosten für das Einzelabo stiegen um 1 Euro auf 11 Euro pro Monat. Für das Duo-Abo erhöhte sich der Preis auf 14 Euro und für das Familienabo kletterte er um 3 Euro auf 18 Euro pro Monat. In Deutschland ist der Abopreis seit mehr als acht Jahren unverändert geblieben.

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Spotify soll HD-Inhalte erhalten

Spotify will noch dieses Jahr ein spezielles Hi-Fi-Abo zu einem höheren Preis bereitstellen. Damit soll der Musikstreamingdienst Songs und Alben in besserer Klangqualität abspielen können. Allerdings ist unklar, ob es dabei bleibt oder ob das Unternehmen am Ende doch den Weg von Apple und Amazon einschlägt und HD-Inhalte ohne Aufpreis anbieten wird.

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Kleba 29. Aug 2021

Ich nutze es ziemlich häufig. Die meiste Zeit des Tages (während der Arbeit) läuft...

Vögelchen 28. Aug 2021

Du bezahlst mit Musik für den Hintergrund? Hä?

freierbenutzername 27. Aug 2021

Nun ja, ich wollte etwas ähnliches schreiben wie der OP. Im Artikel steht: Spotify hätte...

Garius 27. Aug 2021

Irgendwie schräg, sollte der Preis hoch gehen. Nachdem nun lange Zeit der Rechtsklick...



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